Sparkassen sollen sich für private Beteiligungen öffnen: Regierung für offeneres Bankensystem

Sparkassen sollen sich für private Beteiligungen öffnen
Regierung für offeneres Bankensystem

Die Bundesregierung hat mit Blick auf den internationalen Wettbewerb im Bankensektor dafür geworben, Hemmnisse für eine weitere Konsolidierung der deutschen Branche abzubauen.

HB BERLIN. Finanzstaatssekretärin Barbara Hendricks sagte am Mittwoch auf einem Sparkassenforum in Berlin, die öffentlich-rechtlichen Sparkassen müssten sich langfristig stärker für private Beteiligungen öffnen. Insgesamt gelte es, das starre deutsche Bankensystem aus Privatbanken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen - das so genannte Drei-Säulen-Modell - zu überwinden.

„Wir sollten frühzeitig daran gehen, Hemmnisse, die eine Konsolidierung behindern, abzubauen, und wir sollten Voraussetzungen schaffen für eine stärkere Beteiligung privaten Kapitals“, sagte die SPD-Politikerin Hendricks. Politik, Banken und Verbände müssten darauf achten, dass sich die deutsche Kreditwirtschaft im internationalen Wettbewerb nicht in ein selbst verschuldetes Abseits hineinbewege.

Die Öffnung für privates Kapital wollte Hendricks als „vorsichtigen Hinweis und nicht als Vorpreschen“ verstanden wissen. „Die Entscheidung liegt letztendlich nicht beim Bund, sondern bei den Akteuren und den Landesgesetzgebern“, sagte sie. Erst vor einem Jahr hatte Mecklenburg-Vorpommern den vom Stralsunder Oberbürgermeister erwogenen Verkauf der dortigen Sparkasse durch eine Verschärfung der Landesgesetze verhindert.

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