Sparprogramm
Landesbank Berlin baut 900 Stellen ab

Die Landesbank Berlin spart im Zuge ihres Umbaus und 900 Arbeitsplätze fallen weg. Dabei wolle das Geldinstitut „so sozialverträglich wie möglich“ vorgehen, heißt es in einem Schreiben des Vorstandes.
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BerlinDie Landesbank Berlin (LBB) will in den kommenden vier Jahren 900 Arbeitsplätze abbauen. Dies wurde den Mitarbeitern des sparkasseneigenen Kreditinstituts am Donnerstag in einem Rundbrief mitgeteilt. Dieser Schritt ist die Folge des Umbaus der Landesbank zu einer regionalen Sparkasse. Die Immobilientochter Berlin Hyp soll künftig nur noch Geschäfte in der Region machen. Den Handel mit Wertpapieren für die Kunden soll die DekaBank übernehmen.

Der Aufsichtsrat habe dem Konzept, der auch den Stellenabbau enthält, grünes Licht gegeben, heißt es in dem Brief des LBB-Vorstandes. Die Bank solle „so sozialverträglich wie möglich“ umgebaut werden, man sei bereit, „auch über den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2016“ zu sprechen, schreibt der Vorstand. Ende 2012 hatte die LBB rund 5800 Vollzeitstellen.

„Wir wollen eine Sparkasse, die sich ganz auf Privat- und Firmenkunden, die gewerbliche regionale Immobilienfinanzierung sowie ausgewählte Sparkassen-Dienstleistungen konzentriert“, erklärte Georg Fahrenschon, Vorsitzender des LBB-Aufsichtsrats und Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV). Die Marke „Landesbank Berlin“ solle voraussichtlich noch dieses Jahr verschwinden.

Die Umbaukosten dürften in den kommenden Monaten deutliche Spuren in der LBB-Bilanz hinterlassen. Schon zum Jahresauftakt hatte die Bank einen herben Gewinnrückgang hinnehmen müssen: Das Ergebnis vor Steuern und Bankenabgabe sank zwischen Januar und März um 20 Prozent auf 73 Millionen Euro. Das Niedrigzinsumfeld sorgt für zusätzliche Belastungen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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