Sparten-Striptease
ING verhandelt über Autoleasing-Geschäft

Der niederländische Finanzkonzern setzt die Spartenverkäufe fort. Nach dem Milliardengeschäft durch die Trennung von seiner US-Onlinebank folgt nun möglicherweise der Verkauf des Autoleasing-Geschäfts.
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AmsterdamDer niederländische Finanzkonzern ING führt einem Medienbericht zufolge Gespräche über einen Verkauf des Autoleasing-Geschäfts. Dieses könnte rund vier Milliarden Euro wert sein, berichtete die Zeitung „Het Financieele Dagblaad“ am Montag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Verhandlungen dauerten seit Monaten an. Unter anderem sei mit Autoleasing-Konkurrenten wie Arval von BNP Paribas, Athlon von der Rabobank, Alphabet von BMW, Volkswagen und GE Fleet gesprochen worden. ING war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Die Autoleasing-Sparte gehört nicht zu den Bereichen, die ING im Rahmen seines Restrukturierungsprogramms verkaufen muss. Die Niederländer hatten in der Finanzkrise Staatshilfen in Höhe von zehn Milliarden Euro erhalten und müssen dafür nun Auflagen der Europäischen Kommission erfüllen. Erst in der vergangenen Woche trennte sich ING deswegen von seiner US-Onlinebank. Das amerikanische Finanzinstitut Capital One kaufte die Einheit für 6,3 Milliarden Euro.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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