Spitzeninstitut der Volksbanken
DZ Bank droht Streik

Ein Streit um einen Haustarifvertrag bei der genossenschaftlichen DZ Bank droht zu eskalieren. Die Gewerkschaft Verdi fasst Streiks ins Auge. Der Vorstand des Instituts bleibt bislang hart.
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FrankfurtDer genossenschaftlichen DZ Bank droht nach einem Bericht des Handelsblatts (Montagsausgabe) ein harter Tarifkonflikt: Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will mit dem Vorstand der DZ Bank über einen Haustarifvertrag verhandeln. Doch das lehnt das Management ab. Nun will Verdi seine Mitglieder zu einem Warnstreik aufrufen, erfuhr das Handelsblatt von Gewerkschaftsvertretern. „Wenn der Arbeitgeber dieses Signal nicht versteht und nicht mit uns verhandelt, dann stellen wir uns auf weitere ganztägige Streiks ein“, sagte Birgit Braitsch, die für Banken zuständige Landesfachbereichsleiterin für Verdi.

Die DZ Bank ist Mitglied im Arbeitgeberverband der Volks- und Raiffeisenbanken AVR. Der AVR hat seit Jahren keinen Tarifabschluss mehr mit Verdi erzielt und zu Jahresbeginn auch noch den Manteltarifvertrag mit der Gewerkschaft gekündigt. Nun will Verdi zumindest bei der DZ Bank AG, wo die Gewerkschaft besonders viele Mitglieder hat, einen Haustarifvertrag erkämpfen. Das lehnt der Vorstand aber ab. „Ich will keine isolierte Lösung zwischen Verdi und der DZ Bank“, sagte der für Personalfragen zuständige Vorstand Thomas Ullrich dem Handelsblatt. „Das Ziel muss sein, Verdi wieder in den Flächentarifvertrag zu bringen“, sagte er.

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