Staatsanleihen
Großbanken wollen Athen Luft zum Atmen geben

Gleich drei internationale Großbanken können sich längere Laufzeiten für griechische Staatsanleihen vorstellen - allerdings unter einer wichtigen Bedingung. Und der Bankenverband rudert auch schon zurück.
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KönigsteinIn der Debatte über eine Beteiligung privater Gläubiger zur Lösung der griechischen Schuldenkrise schwenken die internationalen Großbanken auf eine Kompromisslinie ein. Die seit Tagen in der Politik diskutierte Verlängerung der Laufzeiten für griechische Staatsanleihen sei ein durchaus gangbarer Weg, sagten Vertreter von JP Morgan, Credit Suisse und RBS am Mittwoch auf einer Branchenkonferenz in Königstein bei Frankfurt. Voraussetzung sei allerdings, dass dies auf freiwilliger Basis geschehe.

„Die Banken und Gläubiger müssen mitmachen“, sagte JP-Morgan-Banker Karl-Georg Altenburg. Eine Laufzeitverlängerung alleine reiche jedoch nicht aus. Gefragt sei vielmehr ein Gesamtpaket, das Griechenland selbst nicht aus der Verantwortung entlasse und künftigen Krisen in der Eurozone einen Riegel vorschiebe. Seine Kollegin Ingrid Hengster von der Royal Bank of Scotland (RBS) pflichtete ihm bei: „Eine Laufzeitenverlängerung scheint mir persönlich das plausibelste“, erklärte sie. „Wir alle sind große Verfechter des Euroraums. Es geht darum, Ruhe reinzubekommen in die Diskussion.“ Credit-Suisse-Banker Michael Rüdiger stellte fest: „Laufzeitenverlängerung und zusätzliche Gelder - darauf wird es hinauslaufen.“

Das sieht aber nicht jeder so. Die deutschen Privatbanken sehen eine Beteiligung privater Gläubiger zur Überwindung der griechischen Schuldenkrise weiter nur als letztes Mittel an. Der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes BdB, Michael Kemmer, bekräftigte am Mittwoch am Rande einer Finanzkonferenz in Königstein bei Frankfurt, die diskutierte Laufzeitenverlängerung für griechische Staatsanleihen sei aus Sicht der Banken lediglich die „Ultima Ratio“. „Es müssen zuerst alle milderen Mittel ausgeschöpft sein. Wir haben noch Spielraum“, betonte er. Bereits am Dienstag hatte der BdB erklärt, noch sei der Zeitpunkt für eine Beteiligung privater Gläubiger nicht gekommen.

Die deutschen Großbanken hatten am Dienstag noch deutlich zurückhaltender argumentiert. Der Bankenverband (BdB) erklärte zwar, die Institute würden sich einer Verlängerung der Laufzeiten für Griechen-Bonds am Ende nicht verweigern. Der Zeitpunkt für eine solche Beteiligung privater Gläubiger sei aber noch nicht gekommen.

Griechenland wird seit einem Jahr mit Notkrediten seiner Euro-Partner und des IWF in Höhe von 110 Milliarden Euro gestützt. Ursprünglich war geplant, dass sich Athen ab 2012 wieder Geld am Kapitalmarkt borgt. Wegen der noch immer hohen Zinsen ist das aber nicht absehbar. Deshalb soll das Finanzloch nun mit einem zweiten Hilfspaket gestopft werden. Die Rede ist von 65 bis über 100 Milliarden Euro. Die Politik will die privaten Gläubiger mit ins Boot holen. Eine Möglichkeit wäre, dass Banken die von ihnen gehaltenen griechischen Staatsanleihen in neue Papiere umtauschen. Da diese eine längere Laufzeit hätten als die im Umlauf befindlichen Papiere, käme dies einem Zahlungsaufschub für das Land gleich.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Jetzt wird es aber arg esoterisch! Es ist typisch wenn man den Überblick verliert, dass nur noch Totschlagargumente ausgetauscht werden. Das nennt man Bauernfängerei, so zu sehen am Ende der Weimarer Republik, als solche "Offensichtlichkeiten" auch ein Beispiel für fehlendes Demokratieverständnis waren. Was das Luftgeld anbetrifft, das ist wirklich nicht existent, aber genau deshalb werden Banken auch nicht nach Umsatz sondern nach (Zins) Gewinn beurteilt! Das ist der entscheidende Unterschied zum produzierenden Gewerbe, das ja seine Produktionsmittel als Gegenwert hat. Und auch hier gilt, dass mehr produziert werden muß, als es gekostet hat! Bloß woher kommen die Produktionsmittel? Richtig sie werden vorfinanziert, da sonst die Frage nach Hase und Igel das System kollabieren lassen würde! Geld geben können aber nur Leute die Geld haben. Was ist uns lieber, dieses Geld von Menschen mit Eigeninteressen (Fugger) oder von staatlich kontrollierten Einheiten zu bekommen? Nach Rückzahlung ist dann das Hase Igel Problem gelöst und dem Geld stehen Werte gegenüber. Das Problem heute ist dass dieser kleine Nachsatz "nach Rückzahlung" nie mehr ernst genommen wurde, da es quasi zur Wachstumssteigerung vergessen wurde!! Aber die Naturgesetze gelten immer noch: es kann nicht mehr Geld esxistieren wie greifbare Werte geschaffen wurden! Jetzt ist die Party vorbei und wir um eine Erkenntnis reicher


  • Werden in den Medien absichtlich die falschen Fragen gestellt???

    Ist unser Zinsgeldsystem die Ursache für die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich?

    Wer die Grundursache unserer Probleme verstehen will sollte unser Schuldpapiergeldsystem analysieren.

    Wie entsteht Geld?

    Welches Problem entsteht, wenn die Geldmenge verzinst wird und es keine neuen Schuldner gibt die die Zinsen zahlen?

    Ist die weltweite Verschuldung Systembedingt?

    Hat der Staat den Geschäftsbanken das Monopol der unendlichen Geldschöpfung erteilt?

    Schaffen die Banken Schuldgeld aus dem nichts???

    Spielt es eine Rolle was die Welt kosten, wenn Banken unendlich viel Geld aus dem nichts schöpfen können?

    Gehört die Welt ( Medienkonzerne, Energiekonzerne, Lebensmittelkonzerne, Pharmakonzerne, etc. ) den Banken?

    Werden die Bürger vom Staat und den Banken ausgebeutet?

    Ist die Presse da um uns zu informieren?

    Nein die Medien sind nicht da um uns zu informieren.

    Medien sind da um uns abzulenken und eine bestimmte Meinung einzutrichtern!!!

    ( Je nach Wunsch der Eigentümer bzw. Drahtzieher )

    Wer die Information kontrolliert, kontrolliert alles!!!


    Aufwachen!!!


    Wer wissen will in was für einer Scheinwelt wir leben, sollte folgende Bücher lesen:


    1.) "Brot und Spiele" Schadlos durch die Wirtschaftskrise von Andreas Popp

    2. ) "Das Matrix Syndrom" Die systematische Manipulation der Menschen durch die "Macht"
    von Andreas Popp

  • Wer vestehen will in was für einer manipulierten Scheinwelt wir leben, sollte folgendes Buche lesen:

    "Der Nebel um das Geld"
    Zinsproblematik - Währungssysteme - Wirtschaftskrisen
    von Bernd Senf

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