Standard Chartered
Britische Großbank strauchelt

Die britische Großbank Standard Chartered hat im dritten Quartal weniger verdient als gedacht. Schuld sind unter anderem Probleme in Südkorea. Das Management will im kommenden Jahr drastisch sparen.
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HongkongDie britische Großbank Standard Chartered hat wegen einer höheren Vorsorge gegen faule Kredite sowie anhaltender Belastungen in Südkorea weniger verdient. Der operative Gewinn fiel im dritten Quartal um 16 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar, wie die auf Asien fokussierte Bank am Dienstag mitteilte.

Lange hatte die Ausrichtung auf Schwellenländer dem Institut einen Rekordgewinn nach dem anderen beschert. Weil es dort aber nicht mehr rund läuft, mehreren sich auch bei Stanard Chartered die Probleme.

Im Gesamtjahr 2014 dürfte der Gewinn ebenfalls rückläufig sein. Das Management gab zudem bekannt, nächstes Jahr zusätzliche 400 Millionen Dollar einsparen zu wollen.

Die Aktien stürzten an der Londoner Börse um 10,2 Prozent auf 983,2 Pence ab und notierten damit so niedrig wie seit April 2009 nicht mehr. Im "Footsie" hielten sie zudem die rote Laterne. Das schwache Ergebnis und ein trüber Ausblick zeigten, wie schwierig die Lage für das auf Asien fokussierte Geldhaus sei, sagten Börsianer.


Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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