Standard & Poor's Portugiesische Banken rutschen auf „Ramsch“

Sechs portugiesische Banken sind von der Ratingagentur Standard & Poor's in ihrer Kreditwürdigkeit auf „Ramsch“-Niveau herabgesenkt worden.
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Standard & Poor's hat sechs portugiesische Banken abgewertet. Quelle: dapd

Standard & Poor's hat sechs portugiesische Banken abgewertet.

(Foto: dapd)

LissabonDie Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditwürdigkeit von sechs portugiesischen Banken am Freitag auf „Ramsch“-Niveau gesenkt. Die Geldinstitute Banco Comercial Português und Banco Espírito Santo wurden von BB auf BBB- herabgestuft, Banco BPI und die staatliche Caixa Geral de Depósitos von BB+ auf BBB-, ebenso wie Banco Português de Investimento un die Banco Espírito Santo de Investimento.

Die Nachricht erhöhte den Druck auf Portugal weiter, das am selben Tag ohne Angabe von Gründen Pläne für eine Auktion von bis zu 1,25 Milliarden Euro an Staatsanleihen für kommende Woche absagte.

  • dapd
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5 Kommentare zu "Standard & Poor's: Portugiesische Banken rutschen auf „Ramsch“-Niveau"

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  • Übrigens hat yahoo Finanznachrichten diese unsägliche Meldung mit Hinweis auf das Handelsblatt ohne nachzudenken übernommen.

    Ein Trauerspiel. Im ganzen Netz findet man diese unsinnige, widersinnige Meldung sonst nicht.

  • Totaler Blödsinn diese Nachricht!!!

    Das war am 24. 11. und das war ein downgrade:

    Downgrade für Portugal
    Die Ratingagentur Fitch hatte ebenfalls am Donnerstag die Kreditwürdigkeit des hoch verschuldeten Euro-Landes Portugal auf Ramsch-Niveau gesenkt. Die Bonität sank um eine Note von "BBB-" auf "BB+". Der Ausblick für das Rating ist negativ, was eine weitere Herabstufung in der mittleren Frist möglich macht.
    Damit ist Standard & Poor's (S&P) die letzte der großen Agenturen, die portugiesische Staatsanleihen noch nicht als Ramsch bewertet. Die dritte große Agentur Moody's hatte die Bonität Portugals bereits im Sommer in den Ramsch-Bereich gesenkt, mit dem riskante Anlagen gekennzeichnet werden.
    http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/ungarn-und-portugal-auf-ramsch-niveau-abgestuft-497843/index.do


    Aufhorchen sollte man und DAS ist wirklich eine Nachricht:

    – Der Euro-Rettungsfonds EFSF hält offenbar einen Zerfall der Eurozone für möglich. Ein entsprechender Risikohinweis sei in dem Entwurf für einen Emissionsprospekt für EFSF-Finanzprodukte enthalten, berichtet die britische Zeitung "Financial Times" am Freitag.
    Konkret heißt es in dem Risikohinweis, dass einer der EFSF-Garantiestaaten aus dem gemeinsamen Währungsgebiet ausscheiden oder der Euro seinen Status als gesetzliches Zahlungsmittel vollständig verlieren könnte. Ob der Risikohinweis allerdings tatsächlich im Emissionsprospekt erscheinen wird, ist unklar. Laut Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires soll der Hinweis aus dem endgültigen Prospekt wieder entfernt werden.



  • Dieser Artikel ist symptomatisch für die derzeit immer weiter sinkende jornalistische Qualität des Handelsblattes.
    Schade, dass der Trend unaufhaltbar scheint.
    Hoffentlich stimmen die Überschriften noch ...

  • Da sind ein paar Fehler drin.
    von BB auf BBB- herabgestuft: Das wäre eine Heraufstufung.
    von BB+ auf BBB- ist auch eine Heraufstufung.

  • "Die Geldinstitute Banco Comercial Português und Banco Espírito Santo wurden von BB auf BBB- herabgestuft, Banco BPI und die staatliche Caixa Geral de Depósitos von BB+ auf BBB-, ebenso wie Banco Português de Investimento un die Banco Espírito Santo de Investimento."

    Hätten die PISA-geschädigten Praktikanten, die die Artikel im Handelsblatt zu verantworten haben, zumindest rudimentäre Grundkenntnisse der Materie, so würden sie erkennen, was sie da für einen Blödsinn absondern. Typische Handelsblatt-Qualität eben.

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