Steuerhinterziehung
Frankreich ermittelt gegen Ex-UBS-Manager

Laut Justizkreisen gehen französische Behörden dem Verdacht auf Beihilfe zur Steuerhinterziehung nach. Damit erhalten die länger laufenden UBS-Ermittlungen eine neue Episode. Nun besteht auch Verdacht auf Geldwäsche.
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ParisDie französischen Behörden haben nach Angaben aus Justizkreisen gegen einen früheren Leiter des UBS -Vermögensverwaltungsgeschäfts in Frankreich ein Ermittlungsverfahren wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung eröffnet. Das Verfahren ist Teil einer seit Monaten laufenden Untersuchungen gegen UBS, wie es am Montagabend in den Kreisen hieß. Mitte September hatten Steuerfahnder in Paris die französische Hauptniederlassung der größten Schweizer Bank durchsucht. UBS-Filialen in drei anderen französischen Städten hatten bereits im Sommer Besuch von Steuerfahndern erhalten. In den Ermittlungen gegen den früheren UBS-Manager spiele auch Verdacht auf Geldwäsche eine Rolle, hieß es in den Justizkreisen.

UBS in Zürich wollte die Angelegenheit nicht weiter kommentieren. Die Bank äußere sich nicht zu Dingen, die einen früheren Angestellten betreffen, sagte ein Sprecher. UBS France werde in vollem Umfang mit den Behörden zusammenarbeiten.

 




Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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