Steuerstreit mit den USA
Standard Chartered zahlt Millionen wegen Schweizer Tochter

Die britische Standard Chartered schloss ihre Schweizer Tochter bereits 2014 – im Steuerstreit mit den USA half das wenig. Das Geldhaus zahlte wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung nun eine Millionenstrafe.

New YorkDie Schweizer Tochter der britischen Bank Standard Chartered hat ihren Steuerstreit mit den US-Behörden beigelegt. Das Institut zahlt eine Strafe von 6,3 Millionen Dollar und kann damit einem Verfahren wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung entgehen, wie das US-Justizministerium am Freitag mitteilte. Demnach will die Bank mit den Behörden bei Steuerverfahren zusammenarbeiten.

Die US-Ermittler gehen seit Jahren gegen Banken vor, die reichen Amerikanern bei der Steuerhinterziehung geholfen haben sollen. Seit 2013 können Institute den Streit beilegen, in dem sie ihre Geschäftspraktiken und Details zu den betroffenen Konten offenlegen. An dem Programm haben sich zahlreiche Geldhäuser beteiligt. Standard Chartered hatte seine Schweizer Privatbank Anfang 2014 geschlossen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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