Streit beigelegt

Dekabank einigt sich mit Ex-Chef Waas

Der Streit um den Bonus zwischen der Dekabank und ihrem Ex-Chef Franz Waas ist offenbar beigelegt. Laut eines Medienberichts haben sich die Parteien auf eine Abfindung geeinigt. Die Höhe ist unbekannt.
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Der Ex-Vorstandsvorsitzende der Dekabank, Franz Waas, ist im vergangenen Jahr überraschend gefeuert worden. Nun hat er sich mit seinem ehemaligen Arbeitgeber auf eine Abfindung geeinigt. Quelle: ap

Der Ex-Vorstandsvorsitzende der Dekabank, Franz Waas, ist im vergangenen Jahr überraschend gefeuert worden. Nun hat er sich mit seinem ehemaligen Arbeitgeber auf eine Abfindung geeinigt.

(Foto: ap)

FrankfurtDer millionenschwere Bonusstreit zwischen der Dekabank und ihrem früheren Vorstandschef Franz Waas ist beendet. „Die Parteien haben ihre Streitigkeiten durch eine Gesamtregelung beigelegt“, sagte ein Sprecher des Sparkassenverbandes DSGV am Mittwoch und bestätigte damit einen Bericht der „Börsen-Zeitung“. Details zur Einigung, etwa der Höhe der Abfindung, wollte er nicht nennen. Von der Dekabank war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Waas war im vergangenen Frühjahr völlig überraschend vor die Tür gesetzt worden. Hintergrund war ein Streit über zusätzliche Tantiemeforderungen für die Jahre 2008 und 2009. Nach dem Geschmack der Sparkassen, die inzwischen alleiniger Eigentümer der Dekabank sind, hatte der Manager zu viel gefordert. Auch sein Faible für das Investmentbanking sagte vielen Sparkassen-Funktionären nicht zu.

Ersetzt wurde Waas schließlich von Michael Rüdiger, der von der Credit Suisse kam, wo er zuletzt das Zentraleuropa-Geschäft leitete. Rüdiger kommt eher aus der Vermögensverwaltung und soll die Dekabank nun wieder in ruhigeres Fahrwasser führen. Derzeit läuft die Integration des Investmentfonds- und Kapitalmarktgeschäfts der Landesbank Berlin.

  • rtr
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