Studie
Privatbanken kommen besser durch die Finanzkrise

Die Privatbanken in Deutschland haben das vergangene Geschäftsjahr dazu genutzt, ihre Position im Markt auszubauen und ihre Personaldecke zu stärken. Gute Zeiten also für arbeitssuchende Banker.
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FrankfurtWährend die Großbanken und Landesbanken ihre Bilanzsumme – zum Teil wegen der Vorgaben der EU-Kommission – im Durchschnitt um sechs Prozent reduziert haben, kam es bei den Privatbanken zu einer Ausweitung um neun Prozent, geht aus einer Studie der Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Ernst & Young hervor.

Dabei wurden die Bilanzen von Privatbanken wie etwa des Bankhauses Metzler oder MM Warburg der Geschäftsjahre 2009 und 2010 ausgewertet. Auch bei der Mitarbeiterzahl setzten die Häuser überwiegend auf Expansion, im Mittel betrug das Plus hier ein Prozent gegenüber einem Belegschaftsabbau von zwei Prozent bei den Großbanken.

Seit Beginn der Finanzkrise vor drei Jahren konnten sich die Privatbanken ohne staatliche Hilfen behaupten. Die meisten Privatbanken konnten auch ihre Unabhängigkeit verteidigen,  eine große Ausnahme war die Übernahme des angeschlagenen Kölner Bankhauses Sal. Oppenheim durch die Deutsche Bank.

„Insgesamt sind die Privatbanken auch deshalb besser durch die Krise gekommen, weil das Handelsergebnis aus Kapitalmarktgeschäften keinen so großen Stellenwert hat. Auch die Anlagen in Staatsanleihen aus Südeuropa und Irland fallen kaum ins Gewicht, somit ist der Abschreibungsbedarf sehr gering“, sagt Dirk Müller-Tronnier, der Leiter Bankenprüfung bei Ernst & Young.

Deutlich gestiegen ist bei den Banken für vermögende Kunden auch der Verwaltungsaufwand, da sich die Institute auf die strengeren Vorgaben der Aufsichtsbehörden und den höheren Anforderungen für den Anlegerschutz stellen müssen.  „Der Verwaltungsaufwand nimmt bei den Privatbanken zu. Sie modernisieren ihre IT-Systeme und stellen neue Leute ein, sie investieren in die Zukunft. Der Personalaufbau hält auch 2011 an, einige Privatbanken sind dabei, neue Niederlassungen zu eröffnen.“

Die aktuellen Verwerfungen an den Kapitalmärkten dürften in diesem Jahr aber auch ihre Spuren in den Bilanzen der Privatbanken hinterlassen. Das größte Problem dürften dabei im laufenden Geschäftsjahr die rückläufigen Provisionserlöse sein. Da die verwalteten Vermögen bei anhaltender Talfahrt der Kurse schrumpfen, sinken die Standardprovisionen und die erfolgsabhängigen Vergütungen. „Weil die meisten Häuser nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) bilanzieren, können sie aber notfalls Reserven auflösen und so die Ergebnisse unter dem Strich glätten“, meint Müller-Tronnier.

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  • Guten Tag,.... Sehen Sie, das ist es was Ich immer sage.... Diese Leute sind Bankiers ..... nicht Banker. Auch Ich war Bankier ( nicht Banker ). Einen groesseren Unterschied als diesen; kann Ich mir im Finanzwesen nicht vorstellen. Alle die dies lesen sollten mal ernsthaft ueber ihre geoelten Banker nachdenken. Besten Dank

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