Subprime-Krise: JP Morgan muss 1,3 Milliarden abschreiben

Subprime-Krise
JP Morgan muss 1,3 Milliarden abschreiben

Auch die US-Bank JP Morgan Chase lässt im Zuge der Subprime-Krise weiter Federn: Das Institut musste 1,3 Mrd. Dollar abschreiben und einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Das Ergebnis für das vierte Quartal fiel etwas schlechter aus als von Analysten erwartet. Trotzdem zeigten sich Anleger erleichtert.

HB NEW YORK. Die drittgrößte US-Bank steckte die Belastungen durch die Kreditkrise besser weg als die meisten Konkurrenten. Für das neue Jahr ist Konzernchef Jamie Dimon äußerst skeptisch: "Wir bleiben zum Start ins Jahr 2008 extrem vorsichtig", sagte er am Mittwoch in New York.

Der Gewinn fiel im vierten Quartal 2007 um mehr als ein Drittel auf 2,97 Mrd. Dollar (2,0 Mrd Euro). Unter Berücksichtigung von Veränderungen durch Zu- und Verkäufe fiel der Gewinn um knapp ein Viertel. Wegen der Kreditkrise musste JP Morgan Chase unter dem Strich 1,3 Mrd. Dollar abschreiben. Im Investmentbanking brach der Gewinn von gut einer Milliarde Dollar auf nur noch 124 Mill. Dollar ein.

JP Morgan Chase schnitt damit etwas schlechter ab als von Analysten erwartet. Die Aktie legte vorbörslich leicht zu und notierte bei etwa 39,40 Dollar.

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