Südkorea
Ergo verkauft Kfz-Tochter

Der Versicherer Ergo zieht Konsequenzen aus dem schwierigen Marktumfeld in Südkorea. Er verkauft seine dortige Tochter Daum Direct an den französischen Rivalen Axa.
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München Der entsprechende Vertrag sei am Donnerstag unterzeichnet worden, teilte die Münchener-Rück-Tochter Ergo in Düsseldorf mit. Der Preis liege umgerechnet im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, sagte ein Sprecher.

Ergo Daum Direct mit Sitz in Seoul verkauft Sachversicherungen, primär Kfz-Policen. Die Prämieneinnahmen lagen 2011 bei rund 170 Millionen Euro. Das Unternehmen ist damit der viertgrößte Kfz-Direktversicherer des Landes, schrieb wie viele Anbieter in dem hart umkämpften und streng regulierten Markt aber rote Zahlen. 2011 betrug der Verlust 16 Millionen Euro. Die Axa Direct Korea ist in dem Bereich mit einem Marktanteil von bisher 15 Prozent bereits führend, nun kommen durch den Deal sieben Prozent Marktanteil hinzu.

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