Systemrelevant?

US-Aufseher untersuchen AIG, Prudential und GE Capital

Die US-Finanzaufsicht nimmt sich AIG, Prudential und die die Finanzsparte von GE vor. Die Aufseher wollen die drei Unternehmen als systemrelevant einstufen. Damit ist eine deutlich strengere Kontrolle verbunden.
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Dem US-Versicherungsriesen AIG wird künftig wohl mehr auf die Finger geschaut. Quelle: dpa

Dem US-Versicherungsriesen AIG wird künftig wohl mehr auf die Finger geschaut.

(Foto: dpa)

WashingtonDie US-Versicherer AIG und Prudential sowie die Finanzsparte des Industriekonzerns GE müssen sich in den USA auf eine strengere Überwachung einstellen. Die Finanzaufseher schlugen am Montag vor, die drei Unternehmen als „systemrelevant“ einzustufen. Die Aufseher nannten die Namen der betroffenen Firmen zwar nicht, alle drei erklärten aber, eine entsprechende Mitteilung bekommen zu haben.

Die Unternehmen können nun eine Anhörung beantragen, nach der endgültig über die Einstufung als systemrelevant entschieden wird.

Systemrelevante Institute müssen an regelmäßigen Belastungstests teilnehmen, sich an neue Kapitalanforderungen halten und ein sogenanntes Testament vorlegen, das die Abwicklung im Fall einer Pleite regelt. Bisher stehen acht Clearing-Häuser und andere Finanzfirmen auf einer entsprechenden Liste. Beobachter hatten schon länger damit gerechnet, dass diese Liste erweitert wird.

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