Tausende Stellen fallen weg
Bank of America saniert sich über massiven Jobabbau

Die Bank of America will Tausende von Jobs quer durch das Bankhaus streichen. Damit nicht genug. Das Kreditinstitut dreht jeden Cent zwei Mal um - und versucht zu verkaufen, was nur irgendwie verkäuflich ist.
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BangaloreDie Bank of America baut laut Medienberichten in diesem Quartal 3.500 Stellen ab. Außerdem arbeite das Finanzinstitut an einem Unternehmensumbau, dem mehrere tausende weitere Stellen zum Opfer fallen könnten, berichteten die Zeitungen „The Wall Street Journal“ und „The New York Times“ am Freitag unter Berufung auf gut informierte Kreise.

Die Stellenstreichungen bei der größten US-Bank könnten demnach mehr als 10.000 Beschäftigte oder 3,5 Prozent der Mitarbeiterzahl treffen. Die Umstrukturierungsmaßnahmen sind Teil der Bemühungen von BoA-Vorstandschef Brian Moynihan, die Bank zu sanieren. Moynihan will 1,5 Milliarden Dollar je Quartal einsparen. Sie war vom Platzen der Immobilienblase hart getroffen worden. Mit einer Entscheidung wird nicht vor Anfang September gerechnet.

Der Stellenabbau bei der Bank of America passt ins Bild: Auch andere Großbanken haben ähnliche Pläne. So will etwa die HSBC weltweit bis Ende 2013 30.000 Jobs streichen. Wells Fargo wiederum hält sich mit konkreten Zahlen noch zurück - aber Einsparungsziele in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar im Quartal lassen einen großen Stellenabbau vermuten.

Bei der Bank of America steht Bankchef Moynihan massiv unter Druck. Nach massiven Kursverlusten und starker Kritik von Investoren hatte sich der Bankchef Anfang Augusr den Fragen von mehr als 6000 wütenden Anlegern sowie von Analysten in einer Telefonkonferenz gestellt. Moynihan hatte dabei die Ausgabe neuer Aktien zur Stärkung der Kapitalbasis nicht mehr ausgeschlossen. Allein diese Ankündigung gab bereits einen Hinweis auf die begrenzten Mittel der Bank of America im Ringen mit hohen Verlusten im Hypothekengeschäft und den gestiegenen Eigenkapitalanforderungen. Nach der Finanzkrise hatte die BofA viele neue Aktien auf den Markt geworfen. Derzeit beläuft sich die Summe der Umlauf befindlichen Papiere bei mehr als zehn Milliarden - im Vergleich zu 4,5 Milliarden Anteilsscheinen Mitte 2008.

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Aktionäre sind besorgt über Kapitalausstattung

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  • Tja, das kann ins auge gehen, wenn jetzt die rezession kommt.BoA ist sowas ähnliches wie bei uns die Commerzbank: verschlechtern sich die konjunkturellen bedingungen signifikant- und davon ist auszugehen- ist das Ende kaum mehr aufzuhalten. aber es geht nicht anders, im falle einer rezession muß die finanzindustrie durch bankrotte schrumpfen.

  • Also wenn dies also so stimmt wie geschildert, dann tut sich hier im schlimmsten Falle ein GIGANTISCHES Lehman auf.

  • Auf diesen Schritt haben die Aktionäre der BoA lange gewartet - zu lange. Es müssen nicht nur massiv Stellen abgebaut, sondern auch die Gehälter des verbliebenen Personals radikal gesenkt werden.

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