Tom Patrick
Deutsche Bank bekommt neuen US-Chef

Die Deutsche Bank ernennt Aktienhändler Tom Patrick zum neuen Chef ihres US-Geschäfts. Patrick arbeitet seit 2015 in mehreren Funktionen für die Deutsche Bank. Alle Führungskräfte in Amerika unterstehen künftig ihm.
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New YorkDie Deutsche Bank hat einen neuen Top-Manager für ihr Nordamerika-Geschäft ernannt. Tom Patrick wird künftig Chef der Region und untersteht damit direkt Konzernchef John Cryan. Zugleich ist er Vorstandsvorsitzender der Zwischenholding für das US-Geschäft. Außerdem behält er seine bisherigen Rollen als Leiter des weltweiten Aktiengeschäfts und als Co-Chef des Investmentbankings in den USA.

Das Geldhaus will mit der Neubesetzung offenbar die Struktur straffen, indem mehrere Funktionen bei einer Person gebündelt werden. Ähnlich hatte die Bank auch schon dem Londoner Manager Garth Ritchie mehrere Kompetenzen zuschrieben.

Der bisherige Nordamerika-Chef Bill Woodley verlässt die Bank, für die er seit 1998 gearbeitet hat. In den letzten Jahren hatte er sich stark auf die Lösung von Problemen mit US-Finanzaufsehern konzentriert und die Zwischenholding für das US-Geschäft aufgebaut. Nachdem diese beiden Aufgaben weitgehend bewältigt sind, will die Bank offenbar in führender Position jemanden haben, der stark ins eigentliche Geschäft involviert ist.

Patrick hat im Jahr 2012 bei der Deutschen Bank angefangen. Davor hat er 18 Jahre lang bei Bank of America Merrill Lynch gearbeitet. Die USA sind ein wichtiger Ertragsbringer für das deutsche Geldhaus. Außerdem unterstreicht die Präsenz dort ihren Anspruch, in der Riege der international führenden Investmentbanken mitzuspielen.

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