Trotz Erdbeben
Generali steigert Gewinn

Das Erdbeben in der italienischen Region Emilia-Romagna hat den Versicherer Generali zwar belastet, aber offenbar nicht zu schwer: Das Unternehmen erhöhte seinen Gewinn um 4,5 Prozent auf 842 Millionen Euro.
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MailandItaliens größter Versicherer Generali hat trotz des starken Erdbebens in der Region Emilia-Romagna seinen Gewinn steigern können. Der Überschuss sei im ersten Halbjahr 2012 um 4,5 Prozent auf 842 Millionen Euro geklettert, teilte der Allianz-Rivale am Donnerstag mit. Operativ blieb der Gewinn mit 2,34 Milliarden Euro zum Vorjahr unverändert. Details zum zweiten Quartal gab es nicht. Für das Gesamtjahr rechnet der neue Vorstandschef Mario Greco mit einem verbesserten operativen Ergebnis.

Allerdings kämpft Generali mit der schweren Rezession im Heimatmarkt. Zudem hat der Versicherer ein riesiges Portfolio mit italienischen Staatsanleihen. Das könnte sich in der Euro-Krise noch als große Belastung erweisen. Auch die Allianz - Europas Branchenprimus - ist einer der größten Gläubiger des schuldengeplagten Landes.

Die Münchner wollen ihre Quartalszahlen am Freitag vorlegen. Von Reuters befragte Analysten rechnen operativ mit Rückgängen, weil das Kernsegment Schaden/Unfall schlechter abgeschnitten haben dürfte. Unter dem Strich wird aber ein fast 20 Prozent höherer Gewinn erwartet. Hier dürften sich Wertpapierverkäufe positiv ausgewirkt haben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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