UBS Schweizer Großbank schließt Anleihen-Rückkauf ab

Die UBS will Zinsen einsparen und deshalb im großen Stil Anleihen zurückkaufen. Knapp zwei Wochen nach Bekanntgabe des Programms scheint dies nun beendet. Es geht um Papiere im Wert von 16 Milliarden Franken.
Anfang Dezember hat die Bank den Rückkauf von 17 Emissionen verschiedener Anleihen und Schuldverschreibungen angeboten. Jetzt scheint das milliardenschwere Programm beendet. Quelle: dpa
UBS

Anfang Dezember hat die Bank den Rückkauf von 17 Emissionen verschiedener Anleihen und Schuldverschreibungen angeboten. Jetzt scheint das milliardenschwere Programm beendet.

(Foto: dpa)

ZürichDie UBS hat den Rückkauf von Anleihen im Gesamtwert von 16 Milliarden Franken abgeschlossen. Die Schweizer Großbank erwartet eigenen Angaben zufolge im vierten Quartal 2015 einen Aufwand von 272 Millionen Franken in Zusammenhang mit dieser Transaktion. Diese Kosten wolle die Bank vor allem durch die Verringerung des künftigen Zinsaufwandes der gekauften Anleihen innerhalb von gut anderthalb Jahren auffangen.

Unter den Anleihen seien auch nachrangige Papiere, die im Insolvenzfall schlechter gestellt sind – dafür in der Regel aber höher verzinst werden. Sie werden von den Aufsehern ab 2019 nicht mehr als hartes Kapital anerkannt. Im Gegenzug dazu hatte die Bank zuletzt mehrere Papiere platziert, die den strengeren Vorschriften entsprechen.

  • rtr
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