Über die Veränderung der Kapitalstruktur herrscht grundsätzlich Einigkeit: Sparkassen ringen um Mehrheit für WestLB-Kapitalerhöhung

Über die Veränderung der Kapitalstruktur herrscht grundsätzlich Einigkeit
Sparkassen ringen um Mehrheit für WestLB-Kapitalerhöhung

Die Sparkassen in Nordrhein-Westfalen stehen noch nicht geschlossen hinter einer Kapitalerhöhung für der WestLB. Allerdings gehen Kenner der Szene davon aus, dass sich eine Mehrheit für diesen Schritt finden wird.

cd DÜSSELDORF. „Es gibt doch keine Alternative“, sagten zwei Sparkassen-Manager dem Handelsblatt. Bereits bei der letzten Kapitalerhöhung für die WestLB, die Anfang vergangenen Jahres stattfand, hatte es eine hitzige Diskussion unter den Sparkassen gegeben. Aktuell stellt sich die Situation allerdings anders da, weil die Sparkassen nun die Möglichkeit sehen, das Ruder bei dem Institut zu übernehmen.

Noch gibt es allerdings keine offiziellen Beschlüsse. Dies betonten gestern erneut Sprecher des rheinischen und des westfälisch-lippischen Sparkassen- und Giroverbandes. Wie gestern im Handelsblatt berichtet, herrscht grundsätzlich Übereinstimmung, dass das Land Anteile an die Sparkassen übertragen wird. Allerdings ist der Weg noch unklar. Im Gespräch ist unter anderem ein Konzept, bei dem die Sparkassen Genussscheine bekommen würden. Die WestLB AG ist zu 100 % Tochter der Landesbank NRW, welche zu 43,2 % dem Land, zu je 16,7 % Prozent dem Rheinischen und Westfälisch-Lippischen Sparkassenverband und zu je 11,7 % den beiden Landschaftsverbänden gehört.

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