Übernahme der Landesbank Berlin: Die LBB-Frist läuft

Übernahme der Landesbank Berlin
Die LBB-Frist läuft

19 Interessenten haben sich – so der Berliner Senat – gemeldet. Sie alle wollen die Landesbank Berlin (LBB) haben, die zum Verkauf steht. Jetzt tickt die Uhr, angeblich steht der Termin, bis zu dem Angebote eingereicht werden müssen.

HB FRANKFURT. Interessenten müssen Branchenkreisen zufolge bis zum 22. März ihre unverbindlichen Angebote bei der Investmentbank UBS einreichen. Anschließend würden voraussichtlich vier bis sechs Bieter ausgewählt, die dann einen tieferen Einblick in die Bücher der LBB erhalten sollten, sagte eine mit der Situation vertraute Person der Agentur Reuters. Ein konkreter Zeitpunkt für die darauf folgende Abgabe verbindlicher Offerten stehe noch nicht fest. Dies werde frühestens Ende Mai, eher aber im Juni der Fall sein.

UBS und die Senatsverwaltung für Finanzen des Landes Berlin lehnten eine Stellungnahme ab. Berlin will sich von seinem 81-prozentigen Anteil an der Landesbank trennen. Auch das Magazin „Wirtschaftswoche“ nannte den 22. März als Termin für die Abgabe unverbindlicher Angebote in dem milliardenschweren Auktionsverfahren.

Dem Berliner Senat zufolge haben sich in einer ersten Runde 19 potenzielle Käufer aus dem In- und Ausland in der LBB-Auktion gemeldet. Allein aus dem öffentlich-rechtlichen Lager gibt es fünf Bieter – neben dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) sind auch vier Landesbanken im Rennen. Von Seiten der Privatbanken haben die Commerzbank sowie Finanzkreisen zufolge auch die Münchener HVB ihren Hut in den Ring geworfen. Auch Finanzinvestoren wie JC Flowers, TPG, Cerberus sowie Hellman & Friedman sollen dabei sein. Experten erwarten, dass ein Käufer mindestens fünf Milliarden Euro auf den Tisch blättern muss.

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