Übernahmegerücht
Italienische Bank Intesa interessiert sich für Generali

Italiens größte Filialbank überlegt Insidern zufolge, eine Mehrheitsbeteiligung am Versicherer Generali zu übernehmen. Die Bank wolle den Versicherer umbauen und einige Unternehmensteile verkaufen.
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MailandDie größte italienische Filialbank Intesa Sanpaolo erwägt Insidern zufolge die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung am Versicherer Generali. Intesa überlege, den Aktionären von Generali eigene Aktien anzubieten, sagten die Insider am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Die beiden an der Bank maßgeblich beteiligten Stiftungen, Compagnia di San Paolo and Fondazione Cariplo, stünden hinter dem Plan – auch um den Preis, dass sie zeitweise auf Dividenden verzichten müssten. Einer der Insider sagte, es gehe der Bank darum, den größten Versicherer des Landes umzubauen und einige Unternehmensteile zu verkaufen. Die Zeitungen „La Stampa“ und „La Repubblica“ hatten berichtet, die Allianz könnte in diesem Fall Teile von Generali übernehmen.

Nach italienischen Übernahmeregeln müsste Intesa ein Übernahmeangebot für mindestens 60 Prozent an Generali abgeben. Der Verwaltungsrat der Bank trifft sich am Freitag. Ein Intesa-Sprecher sagte, man äußere sich nicht zu Gerüchten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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