UniCredit-Tochter
Bank Austria muss Milliardenverlust verkraften

Das vergangene Geschäftsjahr hat die Bank Austria mit einem Milliardenverlust abgeschlossen. Als größter Kreditgeber in Osteuropa macht dem Institut derzeit die Entwicklung in der Ukraine sehr zu schaffen.
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WienDie zur italienischen UniCredit gehörende Bank Austria hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Milliardenverlust abgeschlossen. Das österreichische Institut habe alle Firmenwerte in Höhe von zwei Milliarden Euro vollständig abgeschrieben, teilte die Bank am Dienstag mit. Unter dem Strich habe die Osteuropa-Tochter der Mailänder Großbank damit einen Verlust von 1,6 Milliarden Euro gemacht - nach einem Gewinn 419 Millionen Euro im Jahr zuvor.

Die Bank Austria ist vor der Raiffeisen Bank International und der Sparkassen-Gruppe Erste der größte Kreditgeber in Osteuropa. Zu schaffen macht dem Institut die Entwicklung in der Ukraine. Die dortige Tochter habe das Ergebnis im vergangenen Jahr mit 256 Millionen Euro belastet. Darüber hinaus habe die Bankensteuer in Österreich und Osteuropa mit 209 Millionen Euro auf das Ergebnis gedrückt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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