Unveränderte Dividendenzahlung geplant: Deutsche Bank trotzt der Krise

Unveränderte Dividendenzahlung geplant
Deutsche Bank trotzt der Krise

Die Deutsche Bank trotzt dank massiver Einsparungen der Branchenkrise. „Das Geschäftsjahr 2003 hat für die Deutsche Bank gut begonnen“, teilte Vorstandssprecher Josef Ackermann am Donnerstag in einem Brief an die Aktionäre mit.

HB/dpa FRANKFURT. Die Deutsche Bank trotzt dank massiver Einsparungen der Branchenkrise. „Das Geschäftsjahr 2003 hat für die Deutsche Bank gut begonnen“, teilte Vorstandssprecher Josef Ackermann am Donnerstag in einem Brief an die Aktionäre mit. Er blicke deshalb zuversichtlich auf die Entwicklung in den kommenden Monaten. Ein Ausblick sei allerdings wegen des Irak-Kriegs schwierig. Für 2002 will die Deutsche Bank eine unveränderte Dividende von 1,30 Euro je Aktie zahlen. Die Hauptversammlung ist am 10. Juni.

Das Geschäftsjahr 2002 hat die Deutsche Bank nach den endgültigen Zahlen mit einem Vorsteuergewinn von 3,5 Milliarden Euro (2001: 1,8 Milliarden Euro) abgeschlossen. Bereinigt um Sondereffekte belief sich der Vorsteuergewinn auf 1,9 Milliarden Euro nach 2,2 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Kosteneinsparungen hätten die starke Zurückhaltung der institutionellen wie privaten Kundschaft mehr als wettgemacht, teilte Ackermann mit. Der Jahresüberschuss stieg von 167 auf 397 Millionen Euro. Zwei Drittel der Erträge seien außerhalb Deutschlands erwirtschaftet worden.

Den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr bezeichnete Ackermann als „besonders schwierig“. Die geopolitischen Risiken blieben das zentrale Thema für Kapitalmarkt und Konjunktur. „Erst bei einer sich abzeichnenden Lösung werden Fundamentaldaten an den Märkten wieder mehr Beachtung finden“, heißt es in dem Aktionärsbrief. Für das Kreditumfeld gebe es noch keine Entwarnung. Allerdings sei nicht mit einer Fortsetzung der Bilanzskandale zu rechnen, die im vergangenen Jahr die Kreditkosten erheblich belastet hätten.

Erstmals veröffentlichte die Deutsche Bank die Bezüge ihrer Vorstandsmitglieder. Insgesamt wurden dem Vorstand im Jahr 2002 Vergütungen in Höhe von 27,2 Millionen Euro gezahlt. Vorstandssprecher Ackermann erhielt 6,2 Millionen Euro sowie „Performance Optionen“ von 700 000 Euro.

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