US-Banken Auch Wells Fargo entschädigt Freddie Mac

780 Millionen Dollar kostet die US-Großbank Wells Fargo die Beilegung ihres Streits mit dem Hypothekenfinanzierer Freddie Mac. Auch die Citigroup hatte ihren Streit mit der verstaatlichten Freddie-Mac-Gruppe beigelegt.
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In der Finanzkrise musste die Freddie-Mac-Group verstaatlicht werden. Quelle: Reuters

In der Finanzkrise musste die Freddie-Mac-Group verstaatlicht werden.

(Foto: Reuters)

New YorkNach der Citigroup legt auch die US-Großbank Wells Fargo ihren Streit mit dem Hypothekenfinanzierer Freddie Mac bei. Wells Fargo wird in diesem Zusammenhang 780 Millionen Dollar überweisen, wie das Institut aus San Francisco am Montagabend mitteilte. Die Einigung sei bereits am 27. September erzielt worden. Der Betrag sei durch Reserven gedeckt, so das viertgrößte Geldhaus des Landes.

Vergangene Woche hatte die Citigroup - die Nummer drei in den USA - der in der Finanzkrise verstaatlichten Freddie-Mac-Gruppe 395 Millionen Dollar zugesagt. In beiden Fällen geht es um Ansprüche nach dem Verkauf von Hypotheken, die sich später als faul erwiesen, weil die Schuldner ihre Darlehen nicht begleichen konnten. Viele Finanzierungen brachen mit dem Crash auf dem US-Häusermarkt 2007 von einem Tag auf den anderen zusammen. Strittig ist meist, ob vor dem Verkauf falsche Angaben zu den Hypotheken oder auf ihnen basierenden Wertpapieren gemacht wurden.

  • rtr
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