US-Banken: Citibank und Wells Fargo machen Kasse

US-Banken
Citibank und Wells Fargo machen Kasse

Die Berichtssaison der US-Banken nimmt Fahrt auf. Die Citibank vermeldet, wie bereits JP Morgan, Rekordgewinne. Auch bei Wells Fargo sprudeln die Einnahmen – jedoch weniger als gedacht.

Frankfurt am Main/BanagloreDer jahrelange Umbau bei der US-Bank Citigroup trägt Früchte. Das Unternehmen hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr auf gut 17 Milliarden Dollar ausgebaut, wie die drittgrößte amerikanische Bank am Freitag mitteilte. „Das ist der höchste Gewinn seit 2006“, erklärte Citi-Chef Michael Corbat. Im Schlussquartal schoss der Gewinn der Bank auf 3,3 Milliarden Dollar nach oben. Im Vorjahresquartal hatte Citi wegen hoher Belastungen durch den Konzernumbau und Rechtsstreitigkeiten lediglich 344 Millionen Dollar Gewinn gemacht.

An der Börse konnte das Institut damit jedoch zunächst nicht punkten. Citi-Aktien verloren vorbörslich 2,5 Prozent.

Etwas gedämpfte Stimmung herrschte zum Jahresende hingegen bei der US-Großbank Wells Fargo. Sie verdient weniger als gedacht. Der Gewinn fiel zwischen Oktober und Dezember um 0,8 Prozent auf 5,34 Milliarden Dollar, wie die größte US-Hypothekenbank am Freitag bekanntgab.

Das Institut musste für drohende Kreditausfälle mehr Geld zurücklegen. Die Einnahmen legten um ein Prozent auf 21,6 Milliarden Dollar zu. Mit dem Ergebnis von 1,03 Dollar je Aktie übertraf das Institut die Erwartungen der Analysten leicht. Diese hatten 1,02 Dollar prognostiziert. Im vorbörslichen US-Handel ging es für die Aktien dennoch über zwei Prozent nach unten.

Bereits am Donnerstag veröffentlichten die Investmentbanken JP Morgan und Goldman ihre Bilanzen des Jahres 2015.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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