US-Bankenaufsicht
JP Morgan muss mit Rüge wegen laxer Geldwäsche-Kontrolle rechnen

JP Morgan ist erneut ins Visier der amerikanischen Behörden geraten. Die Bankenaufsicht OCC will offenbar eine offizielle Rüge gegen die Bank aussprechen, weil sie nicht rigoros genug gegen Geldwäsche vorgeht.
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BangaloreDer größten US-Bank JPMorgan Chase droht einem Zeitungsbericht zufolge weiteres Ungemach von den US-Behörden. Die Bankenaufsichtsbehörde OCC werde voraussichtlich eine offizielle Rüge wegen Schwächen bei der Bekämpfung von Geldwäsche erteilen, berichtete das „Wall Street Journal“ am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Institut dürfte aufgefordert werden, seine Kontrollen zu verstärken und frühere Transaktionen genauer zu prüfen, hieß es. Der Vorstoß sei Teil umfangreicher Überprüfungen der größten Banken des Landes. OCC-Direktor Thomas Curry wollte sich dem Blatt zufolge nicht dazu äußern. JPMorgan steht bereits wegen anderer Vorwürfe im Visier der Behörden. Diese nehmen unter anderem Handelsgeschäfte unter die Lupe, die zu Verlusten über mehrere Milliarden Dollar führten. Zudem schaut sich die Energieaufsicht Geschäfte von JPMorgan mit dem Betreiber des kalifornischen Stromnetzes genauer an. Ferner hat die Bank ein Verfahren wegen Wertpapierbetrugs am Hals, das ihr die 2008 übernommene Investmentbank Bear Stearns einbrockte.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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