US-Finanzinvestor
Blackstone sammelt Milliarden für Rettungskredit-Fonds

Blackstone kann Erfolge melden: Fünf Milliarden Dollar hat der US-Finanzinvestor für angeschlagene Unternehmen aufgetan. Beteiligungsgesellschaften wie Blackstone verdrängen zunehmend traditionelle Geldhäuser.
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New YorkDer US-Finanzinvestor Blackstone verzeichnet wachsenden Erfolg im Geschäft mit der Finanzierung angeschlagener Unternehmen. Für einen zweiten Rettungskredit-Fonds, den GSO Capital Solutions Fund II, seien fünf Milliarden Dollar eingesammelt worden, teilte die Firma am Dienstag mit.

Der Vorläufer hatte vor drei Jahren 3,25 Milliarden Dollar von Anlegern bekommen. Der Zulauf unterstreicht, dass Beteiligungsgesellschaften im Geschäft mit Unternehmen, die in Liquiditätsschwierigkeiten geratenen sind, zunehmend Banken zu verdrängen suchen. Die traditionellen Geldhäuser unterliegen nach der Finanzkrise immer strengeren Auflagen, was den Finanzinvestoren neue Geschäfte einbringt.

Die für die Fonds zuständige Blackstone-Abteilung GSO hat nach eigenen Angaben bisher mehr als vier Milliarden Dollar in angeschlagene Unternehmen vor allem in Nordamerika und Westeuropa investiert. Der GSO-Manager Bennett Goodman hatte das sogenannte Volcker-Gesetz, das Banken besonders riskante Geschäfte verbietet, im vergangenen Jahr als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für GSO bezeichnet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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