US-Finanzinvestor
Carlyle Group strebt an die Börse

Nach KKR, Blackstone und Apollo geht nun auch die Carlyle Group an die Börse. In einem ersten Schritt will der Finanzinvestor 100 Millionen Dollar einsammeln - doch US-Medien spekulieren über eine weit höhere Summe.
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New YorkTrotz aller Turbulenzen an den internationalen Märkten zieht es den bekannten US-Finanzinvestor Carlyle Group aufs Parkett. Das Unternehmen will mit dem erwarteten Geldsegen aus dem Börsengang seine Schulden abbauen und neue Firmenkäufe tätigen. Das kündigte Carlyle bei der Veröffentlichung seines Börsenprospekts an. Laut den Unterlagen will Carlyle in einem ersten Schritt 100 Millionen Dollar (71 Millionen Euro) bei den Anlegern einsammeln - allerdings kann sich diese Summe je nach Anlegerinteresse bis zum tatsächlichen Börsengang noch mehrmals verändern.

In US-Medien war bereits über Einnahmen von 1 Milliarde Dollar und mehr spekuliert worden. Wann Carlyle genau den Sprung an die Börse vollzieht, ist offen. Auch eine Absage in letzter Minute wäre möglich. Carlyle folgt mit dem Börsengang den Rivalen KKR, Blackstone und Apollo. In Deutschland griffen die Amerikaner unter anderem bei der Insolvenz des Handelskonzerns Arcandor (Karstadt und Quelle) zu und sicherten sich mehrere Spezialversender wie Baby Walz. Zudem gehören zu Carlyle Büroimmobilien etwa in Hamburg und Düsseldorf.

Insgesamt verwaltet der Finanzinvestor nach eigenen Angaben Vermögenswerte über 153 Milliarden Dollar.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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