US-Großbank
Citigroup baut weltweit 4500 Jobs ab

Die Schuldenkrise fordert die nächsten Opfer an der Wall Street: Die US-Großbank Citigroup will in den kommenden Quartalen weltweit etwa 4500 Stellen streichen, wie Firmenchef Vikram Pandit ankündigte.
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New YorkZuletzt waren bei der Citigroup rund 267 000 Menschen beschäftigt. Im Zusammenhang mit dem Stellenabbau rechne das Geldhaus mit Belastungen in Höhe von 400 Millionen Dollar.

Die Bankenwelt leidet unter den Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten. Konkurrenten der Citigroup wie JPMorgan Chase und Credit Suisse haben wegen der sich verschlechternden Marktsituation unlängst angekündigt, Stellen zurückzuführen. Auch andere Häuser hatten bereits massive Entlassungen angekündigt. Allein beim direkten Citigroup-Rivalen Bank of America fallen in den kommenden Jahren 30 000 Jobs weg. Die Deutsche Bank streicht 500 Arbeitsplätze im Investmentbanking.

An der Wall Street gehört es zur Kultur, bei Krisen Mitarbeiter zu feuern. Dafür verdienen die Investmentbanker in guten Zeiten nicht selten Hunderttausende Dollar im Jahr. Bereits in der Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 hatten viele Finanzprofis ihren Job verloren. Zwischendurch erholte sich das Geschäft und die Banken stellten sogar wieder ein.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die sogenannte Finanzindustrie, die nichts ausser Schulden und Boni produziert müsste 90% aller Arbeitsplätze abbauen um wieder in einen gesunden Bereich zu kommen.
    Die vorhandene Menge an Banken, Fonds, Special Purpose Vehicles,usw. ist viel zu hoch.

  • Mitleid ist fehl am Platze, solange es die IB trifft, die verdienen gut genug. Jetzt wird die Rückabwicklung der unsäglichen Einkauftour des Mr. Weill beim Personal offensichtlich.

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