US-Großbank Wells Fargo
Manager-Entlassungen nach Kontenskandal

Nachspiel des Kontenskandals bei Wells Fargo: Vier Manager in leitenden Positionen haben die Kündigung erhalten. Auch Boni und Prämien sind gestrichen. Die US-Bank steht wegen Phantomkonten in der Kritik.
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New YorkDer Phantomkonten-Skandal bei der US-Großbank Wells Fargo hat ein personelles Nachspiel. Vier leitende Angestellte der mittleren Führungsebene müssen das Geldhaus verlassen, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Das Direktorium habe einstimmig dafür gestimmt. Zudem würden den Managern Bonuszahlungen und sonstige Prämien für das vergangene Jahr gestrichen.

Wells Fargo ist wegen der Affäre in die Kritik geraten. Die Bank soll über Jahre rund zwei Millionen Konten ohne Kundengenehmigung eröffnet haben. Damit wollten Bankmitarbeiter offenbar hochgesteckte Verkaufsvorgaben erreichen. Konzernchef John Stumpf nahm nach Bekanntwerden der Affäre nach anfänglichem Zögern im Oktober seinen Hut. Zudem wurden 5300 Mitarbeiter entlassen. Wells Fargo hat sich in dem Fall bereits mit mehreren US-Behörden auf Geldstrafen geeinigt. Dem Institut drohen aber auch strafrechtliche Konsequenzen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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