US-Investmentbank
Goldmann Sachs prüft Massenentlassungen

Die goldenen Zeiten sind für die Mitarbeiter von Goldman Sachs wohl vorbei. Die Investmentbank denkt über das undenkbare nach: Massenentlassungen.
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New YorkGoldman Sachs will in den kommenden Monaten möglicherweise bis zu 230 Mitarbeiter entlassen. Die US-Investmentbank informierte das Arbeitsministerium des Staates New York am Mittwoch über die möglichen Entlassungen. Demnach könnte sich Goldman ab sofort bis zum 31. März 2012 von hunderten Arbeitnehmern trennen.

Das Geldinstitut nannte wirtschaftliche Gründe für die Entlassungen. Goldman hat 35.000 Beschäftigte weltweit, wie viele davon im Staat New York arbeiten ist nicht bekannt. Die Entlassungen kämen zusätzlich zu den jährlichen Kündigungen von fünf Prozent derjenigen Mitarbeiter, die nach Auffassung der Bank die schwächste Leistung erbringen.

Im ersten Quartal brach der Gewinn des Geldhauses um 72 Prozent auf 908 Millionen Dollar (mehr als 630 Millionen Euro) ein. Der Rückgang war teilweise der Rückzahlung einer Finanzspritze von Warren Buffett geschuldet. Dieser hatte auf dem Höhepunkt der Finanzkrise als Vertrauensbeweis Vorzugsaktien übernommen. Die Einnahmen fielen um sieben Prozent wegen schlecht laufender Kerngeschäftsbereiche.

Private Arbeitgeber müssen nach geltendem Recht im Staat New York das Arbeitsministerium über geplante Massenentlassungen 90 Tage im Voraus informieren.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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