US-Tochter
Spartenverkauf kostet Swiss Re viel Geld

Verkaufen kann manchmal sehr unangenehm sein. So ist es auch bei der Swiss Re und ihrer US-Tochter. Deren Verkauf kostet den Schweizer Rückversicherer nämlich 400 Millionen Dollar.
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ZürichDie Trennung vom Admin Re-Geschäft in den USA kommt den Schweizer Rückversicherer Swiss Re weniger teuer zu stehen als angenommen. Die Veräußerung der Reassure America Life Insurance Company (Realic) schlägt mit einem Verlust von rund 0,4 Milliarden Dollar zu Buche, wie der Zürcher Konzern am Mittwoch bekanntgab. Nachdem im zweiten Quartal für die Transaktion bereits ein Verlust von einer Milliarde Dollar verbucht worden war, will Swiss Re im dritten Quartal nun einen Gewinn von rund 0,6 Milliarden Dollar dafür ausweisen.

Der zweitgrößte Rückversicherer der Welt hatte Realic im Mai an Jackson National Life Insurance, eine Tochtergesellschaft des größten britischen Versicherungskonzerns Prudential, veräußert. Realic betreibt das sogenannte Admin Re-Geschäft, in dem geschlossenen Lebens- und Krankenversicherungsbestände abgewickelt werden. Swiss Re will sich in dieser Sparte künftig auf Europa konzentrieren, wo Admin Re rentabler ist. Die Schweizer müssen für Realic künftig kein Kapital mehr vorhalten und können diese Mittel gewinnbringender einsetzen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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