Vereinigte und Classic
Großfusion der Innungskrankenkassen

Anfang Juli wollen die Vereinigte IKK und die IKK Classic ihren Zusammenschluss perfekt machen und eine bundesweite Großkasse bilden. Den Versicherten bleiben nach Angaben der Kassen durch die Fusion weitere Zusatzbeiträge erspart.
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DüsseldorfDer Verwaltungsrat der Vereinigten IKK hat grünes Licht für den Zusammenschluss mit der IKK Classic gegeben. Das teilte die Vereinigte IKK am Dienstagnachmittag mit. Zuvor hatte die IKK Classic, die größte Innungskrankenkasse, ein Fusionsangebot unterbreitet. Bereits am 5./6. Juli 2011 wollen beide Verwaltungsräte den Zusammenschluss besiegeln, der zeitnah noch in diesem Jahr umgesetzt werden soll. Dann entstehe eine bundesweit geöffnete Großkasse, die sich besonders für Handwerk und Mittelstand einsetze. 

Nach Mitgliederzahlen belegt die neue Kasse Platz sechs im Ranking der gesetzlichen Krankenkassen. Sie verfügt über ein Haushaltsvolumen von rund 8,2 Milliarden Euro. Als positive Nachricht aus der Fusion nennt die Vereinigte IKK für die insgesamt rund 3,6 Millionen Versicherten: „Das fusionierte Unternehmen bleibt bis zum Jahr 2013 ohne Zusatzbeitrag.“

Die IKK classic hat derzeit 1,89 Millionen Versicherte und 1,42 Millionen Mitglieder. Über 268.000 Firmen arbeiten mit der Kasse zusammen, ihr Haushaltsvolumen beträgt rund 4,1 Milliarden Euro, über 3.000 Vollzeitkräfte arbeiten für das Institut mit Sitz in Dresden.

Die Vereinigte IKK hat 1,67 Millionen Versicherte, 1,15 Millonen Mitglieder und über 190.000 Firmenkunden. Das Haushaltsvolumen beträgt den Angaben zufolge rund 4,1 Milliarden Euro, rund 3.500 Vollzeitkräfte arbeiten für die Kasse mit Sitz in Düsseldorf.

Hintergrund: Ohne eine Fusion hätte die finanziell angeschlagene Vereinigte IKK einen Zusatzbeitrag erheben müssen. Vorsichtshalber war dies bereits rückwirkend für April beschlossen worden. Dies ist nun nicht mehr nötig.

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