Verfahren darf weitergehen
Deutsche Bank unterliegt wieder im Kirch-Rechtsstreit

Deutschlands größte Bank und die Erben von Leo Kirch streiten im elften Jahr vor Gericht um Schadenersatz. Nun geht der Prozess weiter, selbst wenn der BGH noch nicht über einen Antrag der Bank entschieden hat.
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MünchenDie Deutsche Bank hat im Dauerstreit mit den Erben von Leo Kirch erneut eine Schlappe vor Gericht erlitten. Das Oberlandesgericht München (OLG) entschied am Donnerstag auf Antrag der Kirch-Seite, dass trotz einer Beschwerde der Bank beim Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe das Verfahren weiter gehen kann.

Das OLG hatte das Geldhaus im Dezember 2012 zu Schadenersatz für die Pleite von Kirchs Medienkonzern 2002 verurteilt, die Höhe aber offen gelassen. Gutachter sollen nun im Rahmen eines sogenannten Betragsverfahrens die mögliche Schadenshöhe ermitteln.

Die Bank wollte im Gegensatz zur Kirch-Seite erreichen, dass dieses Verfahren bis zu einer Entscheidung des BGH pausiert. Das OLG hatte in seinem Urteil im Dezember eine Revision nicht zugelassen und dagegen hatte die Bank beim BGH eine Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt.

Bis über diese Beschwerde entschieden sei, müsse das aufwendige und teure Gutachterverfahren warten, meinte die Bank. Denn im Erfolgsfall für die Bank sei dieser Teil des Prozesses ohnehin überflüssig. Das Gericht folgte dieser Argumentation allerdings nicht.

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Streit über Gutachter

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  • Die Zeit nach Herrhausen darf und muss sogar für die Deutsche Bank als verlorene Zeit bezeichnet werden.

  • Alles nur Großbanken! Wenn die nicht wissen was sie tun, wer dann? Kirch war nicht überschuldet, sonst hätten die Hauptgeldgeber dem Kirch schon längst die Firmen abgenommen, so einfach ist das.

  • @Ovid
    und ein Bundesbürger der sich so verschuldet das er irgendwann seine Schulden nicht mehr zurück zahlen kann und Insolvenz anmeldet hat diese "Ethischen Grundwerte" die Sie mir absprechen.Haben Sie schon mal an die Gläubiger gedacht bei Ihren Überlegungen.

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