Vergleich bei US-Sammelklage: UBS zahlt 89 Millionen Dollar für Überstunden

Vergleich bei US-Sammelklage
UBS zahlt 89 Millionen Dollar für Überstunden

Die Schweizer Großbank UBS sich mit der Zahlung von 89 Mill. Dollar Sammelklagen in den USA entledigt. Diese drehten sich um die Bezahlung von Überstunden.

HB NEW YORK. Der Vergleich betreffe alle 7500 Finanzberater und Praktikanten der Bank in den USA, die Klage eingereicht hatten, teilte UBS am Mittwoch mit. Auch Broker, die nicht mehr für die UBS arbeiten, bekommen ihren Anteil. Die Mitarbeiter hatten der Bank vorgeworfen, sie gemäß US-Gesetzen fälschlicherweise als Beschäftigte ohne Anspruch auf Überstundenvergütung eingestuft zu haben. Entsprechend bekamen die Mitarbeiter auch kein Geld für ihre Mehrarbeit.

Rund drei Viertel der Summe sollen den (Ex-)Mitarbeitern über ein Antragsverfahren zur Verfügung gestellt werden. Die genauen Auszahlungsmodalitäten müssen vom Gericht noch bestimmt werden. Das verbleibende Viertel der Vergleichssumme dient der Deckung von administrativen und rechtlichen Kosten.

Die getroffene Vereinbarung regelt außerdem Klagen, wonach UBS bei den Gehältern von Finanzberatern und Finanzberater-Praktikanten gewisse Anpassungen nicht hätte vornehmen dürfen.



UBS hat das Geld bereits verbucht: Der Großteil der Vergleichssumme sei im dritten Quartal 2005 zurückgestellt worden, hieß es.

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