Verizon-Verkauf Vodafone beschert Bankern Millionen-Einnahmen

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Guggenheim Partners mausert sich
Die größten Firmenübernahmen aller Zeiten
A man uses his mobile phone in central London
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Firmenübernahmen

Der Höhepunkt der Übernahmewelle in der Telekommunikationsbranche schwappte rund um die Jahrtausendwende. In drei Jahren gingen Firmen für etwa 1400 Milliarden Dollar allein in dieser Branche über den Tresen. Mit der Transaktion von Vodafone und Verizon wird an diese Zeit überschäumender Transaktionen erinnert. Und tatsächlich: Vodafone belegt jetzt die beiden Spitzenplätze der größten Firmenübernahmen aller Zeit. Die größten Deals im Überblick.

Datenquelle: Dealogic (Stand: September 2013). Alle Angaben in US-Dollar.

SBC BROADWAY BUILDING
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Platz 10: SBC kauft Ameritech

Unter den Top-10 der größten Firmenübernahmen finden sich mehrere Fusionen aus der Telekommunikationsbranche. Im Jahr 1998 zahlte SBC 76,2 Milliarden Dollar für den Dienstleister Ameritech.

huGO-BildID: 2284441 SmithKline Beecham employees are seen in the lobby of their Philadelphia office Monday, Jan. 17, 2000. The British pharmaceutica
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Platz 9: Glaxo Wellcome kauft SmithKline Beecham

Eine Übernahme aus dem Jahr 2000: 79,6 Milliarden Dollar gibt der Pharmakonzern Glaxo Wellcome für SmithKline Beecham aus. Durch den Zusammenschluss der beiden britischen Firmen entsteht der damals größte Pharmakonzern der Welt: GlaxoSmithKline.

Exxon Mobil
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Platz 8: Exxon kauft Mobil

Für 85,6 Milliarden Dollar kauft im Jahr 1998 der US-Ölkonzern Exxon den Konkurrenten Mobil. Eine Reihe von Großfusionen hat es in der Ölindustrie gegeben, aber nur diese schafft es in die Spitzenränge.

RBS-Konsortium bietet über 71 Milliarden Euro für ABN Amro
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Platz 7: Royal Bank of Scotland, Fortis und Banco Santander kaufen ABN Amro

Im Jahr 2007 stehen die damaligen Vorstandschefs von Fortis, Jean-Paul Votron, der Royal Bank of Scotland, Sir Fred Goodwin, und Santander-Verwaltungsratschef Emilio Botin zusammen. Die drei Finanzhäuser kaufen gemeinsam die niederländische ABN Amro für 95,6 Milliarden Dollar – der bis heute größte Deal in der Finanzbranche.

AT&T kauft BellSouth
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Platz 5: AT&T kauft Bellsouth

Ein weiterer Deal aus der Telekommunikationsbranche. Im Jahr 2006 zahlt der US-Telekommunikationskonzern AT&T satte 101,9 Milliarden Dollar für den Konkurrenten Bellsouth. Pikant an der Übernahme: 1984 hatten sich sieben Regionalanbieter von AT&T abgespalten. Der Ex-Monopolist kontrollierte anschließend größtenteils das Geschäft mit Ferngesprächen, während sich die „Baby Bells“ den Ortsgesprächen widmeten. Durch die Fusion von AT&T und Bellsouth, ist AT&T auf einen Schlag wieder mit den meisten der sieben Töchter vereint. Übrig bleiben nur Verizon Communications und Qwest Communications.

An Indonesian cigarette vendor displays cartons of Marlboro cigarettes in Jakarta
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Platz 5: Abspaltung Philip Morris International

Ein weiterer dreistelliger Milliardendeal ist die Abspaltung des internationalen Geschäfts des Tabakkonzerns Philip Morris von der US-Mutter. Es gibt keinen externen Käufer, den Zuschlag erhalten die bereits bestehenden Aktionäre. Ende Januar 2008 wurde der Deal besiegelt. Das Volumen: 111,3 Milliarden Dollar.

Die Verwaltungsräte von Vodafone und Verizon haben der Transaktion zugestimmt, wie die Firmen am Montag mitteilten. Das Geschäft soll im ersten Quartal 2014 abgeschlossen werden. Verizon werde 58,9 Milliarden Dollar in bar und 60,2 Milliarden Dollar in Aktien zahlen. Der Rest erfolgt in separaten Geschäften.

Der Verkauf von Verizon Wireless ist die jüngste in einer Reihe von Transaktionen auf dem US-Mobilfunkmarkt. Im Mai schloss die Deutsche Telekom die Fusion ihrer Tochter T- Mobile USA mit MetroPCS Communications ab. Im Juli vollzog Japans Softbank den Erwerb einer Kontrollbeteiligung an Sprint Nextel Corp. für 21,6 Milliarden Dollar.

Guggenheim Partners befand sich vor dem Mega-Deal im globalen Ranking zu Fusionsberatung in diesem Jahr auf dem 42. Platz. Die Firma war an Transaktionen im Volumen von rund 10 Milliarden Dollar beteiligt, wie Bloomberg-Daten zeigen. Die Firma hat sich aus einem Familien-Investment-Verwaltung der Guggenheims heraus zu einem Berater entwickelt.

Taubman wiederum war Chef des Investmentbankings von Morgan Stanley, bevor er der Firma in diesem Jahr nach 27 Jahren den Rücken kehrte. Der Abgang erfolgte nach drei Jahren einer Doppelführung in der Sparte. Zweiter Chef war der langjährige Rivale Colm Kelleher. Dieser steht jetzt allein dem Bereich bei der US-Großbank vor.

Die Männer waren Kreisen zufolge in der Frage aneinander geraten, wie aggressiv das Unternehmen zusätzliche Aufträge von jenen Kunden einwerben sollte, denen es zuvor bei Kapitalmarkt-Geschäften geholfen hatte.

Auch wenn es unüblich ist, eine einzelne Person als Berater einer großen Transaktion herauszustellen, so ist die Rolle von Taubman kein Einzelfall. Der frühere Citigroup-Banker Michael Klein arbeitete beispielsweise als „strategischer Berater“ für Glencore und für Xstrata bei einer Transaktion im Jahr 2012, aus der am Ende Glencore Xstrata Plc hervorging. Es entstand das weltweit führende kombinierte Bergbau- und Rohstoffhandels-Unternehmen

Vodafone-Deal: Konkurrenz muss sich warm anziehen

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1 Kommentar zu "Verizon-Verkauf: Vodafone beschert Bankern Millionen-Einnahmen"

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  • Apropo bankendeal. Die waren doch alle mal Pleitebanken....da war doch mal was.....Jeder Banker würde bei solch einem deal oder auch weit aus kleineren Deals seine Mutter verkaufen bzw. finanzieren...:-) nur um an die Kohle zu kommen. Es ist eben so, die Banken gewinnen immer und die Steuerzahler müssen büssen wenn es den Banken schlecht geht. Gibt denn eine Bank jetzt was von dem Kuchen ab an den Staat bzw. an den kleinen Steerzahler.? Nein, natürlich nicht......krnakeWelt.....

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