Vermögensverwalter
Blackrock fordert zur Euro-Rettung auf

Der Vizechef des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, Rob Kapito, appelliert an die Politiker auf beiden Seiten des Atlantiks: Ihre Unterstützung für die Wirtschaft sei dringend notwendig.
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New YorkDer Mitgründer und Vizechef des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, Rob Kapito, verlangt von den Politikern in den USA und Europa endlich Führungsverantwortung zu übernehmen. „Wir sind darauf angewiesen, dass die Politiker zusammenarbeiten. Deutschlag sollte nach vorne treten und erklären, dass es die Schulden jener in Probleme geratenen Staaten absichert, die die nötigen Sparmaßnahmen ergreifen“, sagte Kapito im Handelsblatt-Interview.

Ähnliches forderte er auch von der Politik in Washington. „Wir brauchen Führung aus Washington. Die Regierung benötigt bessere Pläne, um Arbeitsplätze zu schaffen. Die Firmen in den USA sind in einem großartigen Zustand. Ihre Bilanzen sind stark und sauber, die haben großartige Produkte. Die Mitarbeiter und die Konsumenten stehen bereit. Washington muss sich mit Corporate America zusammentun, um die Wirtschaft nach vorne zu bringen“, sagte er.

Blackrock ist mit über 3,6 Billionen Dollar der größte Vermögensverwalter der Welt. Robert "Rob" Steven Kapito hat den heute weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock 1988 gemeinsam mit Larry Fink als Anleihehandelsabteilung der Private-Equity-Firma Blackstone gegründet. Das Tandem führte Blackrock 1992 in die Unabhängigkeit und 1999 an die Börse. Sie teilen sich die Aufgaben bis heute. Kapito (53) leitet als President das operative Geschäft, Fink (58) ist als Vorstandschef für die Strategie verantwortlich.

Kommentare zu " Vermögensverwalter: Blackrock fordert zur Euro-Rettung auf"

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  • Wo lebt der Mann? "Amerika hat großartige, starke Firmen und Produkte" ..ja, im Rüstungs- und Finanzbereich vielleicht. Den Rest liefert China!
    Trennt Euch vom - bisherigen - Dollar, dann sehen wir weiter.

  • @ Goldmund

    Sehe ich auch so. Das ist der Gipfel der Frechheit. Blackrock ist in Washington bestens verdrahtet und, wie wir jetzt wissen, auch an Moody´s und S&P beteiligt - wie praktisch!

    Es wird von US-Seite aus jede Gelegenheit genutzt, um den Eindruck zu erwecken, die EU-Schuldenkrise sei dramatisch, was nicht stimmt. Wirklich dramatisch ist die Lage indes für die USA. Und nach den Anstrengungen zu urteilen, die unternommen werden, davon abzulenken, ist der Kollaps nicht mehr weit entfernt.

  • Das ist der Gipfel der Unverschämtheit. Gerade diese großen Investoren und Vermögensverwalter haben nur ein Ziel; die Gewinne der Unternehmen immer mehr zu steigern, damit sie sich weiter bereichern können. Dies auf Kosten der Mitarbeiter, Konsumenten und Steuerzahler. Diesen Abzockern gehört der Garaus gemacht.

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