Vermögensverwaltung
Credit Suisse an Bofa-Teilen interessiert

Die Auslandssparte der Vermögensverwaltung von der Bank of America steht zum Verkauf - und die Credit Suisse zeigt sich interessiert. Die Schweizer Großbank hat laut Medienberichten ein erstes Gebot abgegeben.
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HongkongDie Schweizer Großbank Credit Suisse hat offenbar ein erstes Angebot für die Auslandssparte der Vermögensverwaltung von der Bank of America abgegeben. Zu den Interessenten an dem rund zwei Milliarden Dollar teuren Bereich gehörten auch der heimische Konkurrent Julius Baer und die Royal Bank of Canada, sagten mit der Sachlage vertraute Personen. Ob Julius Baer auch bereits ein erstes Angebot vorgelegt habe, war aber unklar. Die vier Institute wollten sich zu den Angaben nicht äußern.

Die Bank of America ist der weltgrößte Vermögensverwalter. Im Ausland verwaltet das US-Institut in diesem Bereich zwar Kundenanlagen über 90 Milliarden Dollar. Das Volumen hinkt aber weit hinter dem US-Geschäft mit reichen Kunden zurück und ist damit für die Bank nicht lukrativ genug. Der Verkauf wäre der größte in der Vermögensverwaltung seitdem ING 2010 seine Geschäfte in Europa an Julius Baer und in Asien an die Oversea-Chinese Banking Corp aus Singapur für zusammen 1,9 Milliarden Dollar veräußerte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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