Vermögensverwaltung stagniert: Großbank Credit Suisse wieder mit Gewinn

Vermögensverwaltung stagniert
Großbank Credit Suisse wieder mit Gewinn

Die Schweizer Credit Suisse Group hat 2003 die Trendwende geschafft. Der Finanzkonzern hat mit einem Gewinn von 5,21 Milliarden Franken ertragsmässig besser abgeschnitten als erwartet. Verhalten entwickelte sich jedoch das Vermögensverwaltungsgeschäft.

HB ZÜRICH. Der Konzern, der 2002 noch mit einem Verlust von 3,31 Mrd. Franken abgeschlossen hatte, ist optimistisch für das laufende Jahr und erwartet in allen Geschäftsbereichen eine weitere Verbesserungen der Resultate. Kostendisziplin werde aber auch im laufenden Jahr gross geschrieben, erklärten die beiden Konzernchefs Oswald Grübel und John Mack.

Auch CS-Finanzchef Philip Ryan zeigte sich optimistisch. In einem Telefoninterview mit Reuters sagte er, das Jahr habe gut begonnen, der Januar sei für die gesamte Finanzindustrie ein guter Monat gewesen.

2003 leisteten die bisherigen Sorgenkinder, die Investmentbank Credit Suisse First Boston (CSFB) und die Winterthur Versicherung, wieder Gewinnbeiträge. CSFB kam mit einem Jahresgewinn von 1,17 Mrd. Franken wieder deutlich in die schwarzen Zahlen zurück nach einem Verlust von 1,84 Mrd. Franken im Jahr 2002. Der Erfolg aus dem Versicherungsgeschäft betrug in der CS-Erfolgsrechnung für das ganze Jahr 5,12 Mrd. Franken nach 3,31 Mrd. Franken im Jahr 2002. Dazu kam noch eine Reduktion des konzernweiten Geschäftsaufwandes auf 18,90 Mrd. von 23,53 Mrd. Franken im Vorjahr. Der Finanzchef erklärte allerdings, der Investment Return der Winterthur Versicherung sei besser als erwartet ausgefallen und werde sich auf diesem Niveau wohl nicht fortsetzen.

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