Vermögensverwaltung
UBS zurück an der Weltspitze

Ex-Bundesbank-Präsident Axel Weber kann einen Erfolg verbuchen. Der Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS lässt die Konkurrenz stehen. Sein Haus ist jetzt wieder der weltgrößte Vermögensverwalter.
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Die Schweizer Großbank UBS ist einem Ranking der Firma PAM Insight zufolge gemessen an den Kundenvermögen zum führenden Vermögensverwalter der Welt aufgestiegen. Das größte Geldhaus der Schweiz machte im Vergleich zum Vorjahr zwei Ränge gut und zog damit an den US-Rivalen Morgan Stanley und Bank of America vorbei.

Die Züricher Bank steigerte im vergangenen Jahr die für Kunden verwalteten Vermögen um 16 Prozent auf 2,1 Billionen Dollar, wie das in London und Genf ansässige Analysehaus mitteilte. Bank of America kam dagegen auf zwei Billionen Dollar, während sich Morgan Stanley um 1,9 Billionen Dollar wohlhabender Personen und Familien kümmerte.

Den vierten Rang belegten Wells Fargo & Co. mit 1,6 Billionen Dollar gefolgt von der Schweizer Credit Suisse Group mit 887 Milliarden Dollar auf Platz fünf. Die Deutsche Bank liegt in dem Ranking knapp hinter der französischen BNP Paribas und der britischen HSBC auf dem zehnten Platz der größten Vermögensverwalter.

„Die in den Vereinigten Staaten und der Schweiz ansässigen Institute dominieren weiterhin die oberen Ränge der Liste“, stellte PAM Insight fest. „Die überwiegende Mehrheit der Banken hat in dem diesjährigen Ranking einen Anstieg der verwalteten Vermögen berichtet.“

Die 50 von PAM Insight beobachteten Vermögensverwalter haben die Kundenvermögen 2013 um durchschnittlich 11 Prozent gesteigert, auch wenn einige Banken ihre internationalen Private-Banking-Geschäfte verkleinerten, um die Bilanzen zu stärken und neue Regeln zur Kapitalausstattung einzuhalten. In einigen Regionen haben die Banken Geschäftsbereiche verkauft oder die Aktivitäten neu ausgerichtet, so PAM Insight.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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