Versicherer
US-Regierung verkauft letzte Anteile an AIG

Für die US-Regierung erweist sich die Krisenrettung des Versicherers AIG als profitabel: Nach den letzten Börsennotierung könnte sich beim Verkauf ein Erlös von 8 Milliarden Dollar ergeben.
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WashingtonDie US-Regierung will sämtliche Anteile am Versicherungskonzern AIG veräußern. Das Finanzministerium kündigte am Montag an, die noch verbleibenden 234 Millionen Anteilsscheine auf den Markt zu bringen.

Die US-Regierung hatte die American International Group (AIG), die 2008 wegen riskanter Geschäfte auf dem Hypothekenmarkt vor der Pleite stand, zu 80 Prozent übernommen und insgesamt 182 Milliarden Dollar in das Unternehmen investiert. Als der Staatsanteil im September von 53,4 auf 15,9 Prozent verringert wurde, ergab sich durch den Aktienverkauf ein zwischenzeitlicher Gewinn von 15,1 Milliarden Dollar.

Bereits im Mai 2011 begann die US-Regierung mit dem allmählichen Ausstieg aus dem Konzern. Bei der Ankündigung des bevorstehenden Verkaufs der verbleibenden staatlichen Anteile wurde am Montag kein Preis genannt. Nach den letzten Börsennotierungen müsste sich ein Erlös von schätzungsweise 7,8 Milliarden Dollar für den Staat ergeben.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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