Versicherung mit Fitness-Faktor

Generali startet umstrittene Tarife

Gesunde leben günstiger: Der Versicherungskonzern Generali will im kommenden Jahr ein Belohnungssystem für gesunde Lebensweise in Versicherungspolicen integrieren. Verbraucherschützer fürchten den gläsernen Kunden.
Deutschlands zweitgrößte Versicherungsgruppe steht vor einem tiefgreifenden Umbau. Die Deutschland Holding soll mit der Generali Versicherung und Generali Leben zur Generali Deutschland AG verschmolzen werden. Quelle: dpa
Nummer zwei im Umbau

Deutschlands zweitgrößte Versicherungsgruppe steht vor einem tiefgreifenden Umbau. Die Deutschland Holding soll mit der Generali Versicherung und Generali Leben zur Generali Deutschland AG verschmolzen werden.

(Foto: dpa)

Köln/MünchenDie Generali-Versicherung in Deutschland will im kommenden Jahr mit ihrem umstrittenen Belohnungssystem für gesunde Lebensweise in Versicherungspolicen auf den Markt gehen. Zunächst würden die neuen Tarife, die eine gesündere Lebensweise belohnen sollen, in der Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung angeboten, sagte Vorstandsmitglied Rainer Sommer der Deutschen Presse-Agentur in München. „Wir wollen ein Produkt in den Markt geben, das den Kunden anregt, gesünder zu leben.“

Unter anderem soll es Anreize geben für eine regelmäßige Aktivität im Fitness-Studio oder den Einkauf gesunder Lebensmittel im Bio-Laden. Verbraucherschützer sehen derartige Tarife kritisch und befürchten den gläsernen Versicherungskunden. Generali arbeitet zudem bereits an der Entwicklung von Policen für vernetzte Haushaltsgeräte, die Störungen frühzeitig an den Versicherer melden.

Generali ist mit mehr als 13 Millionen Kunden einer der größten Versicherer in Deutschland. Vor wenigen Monaten hatte das Unternehmen den Umzug der Zentrale von Köln nach München angekündigt.

Smarte Stücke für Ihr Handgelenk
Modillian
1 von 9

Häufige Kritik an Smartwatches: Sie sind zu klobig und nicht elegant genug. Nun plant das Start-Up Modillian eine intelligente Schnalle, die an einer klassischen Uhr befestigt wird. Sie ist mit Bluetooth 4.0 und einem kleinen Akku ausgerüstet. Mit dem Smartphone verbunden kann die Schnalle über Vibrationsalarm den Besitzer auf eingehende Anrufe oder Nachrichten hinweisen.

Ein Display besitzt die Schnalle nicht. Dafür lassen sich für verschiedene Situationen, etwa einen Telefonanruf, eine SMS oder eine E-Mail, unterschiedliche Vibrationssignale einstellen. Mit Hilfe einer App lassen sich auch Filter definieren, die die Schnalle etwa nur bei bestimmten Absendern vibrieren lässt. Ab dem 10. Juni soll es über „Indiegogo“ die Möglichkeit geben, das Projekt zu finanzieren. Das Uhrenblog „A Blog to Watch“ gibt den voraussichtlichen Verkaufspreis für das Gadget mit rund 200 US-Dollar an.

3 Fitbug
2 von 9

Das Armband „Fitbug“ misst sowohl die Aktivität als auch den Schlaf des Trägers. Die Aktivität wird in normales Gehen und Sport unterschieden. Per Knopfdruck lassen sich die Daten an eine dazugehörige App auf dem Smartphone schicken, wo die gesammelten Daten ausgewertet und visualisiert werden. Der Fitbug des gleichnamigen Startups geht mit einem Kampfpreis von 45 US-Dollar in den Markt.

4Guard2Me
3 von 9

Die Firma „Guard2Me“ hat eine Datenuhr für demenzkranke Menschen im Programm. Die Uhr lässt sich per GPS und über Mobilfunknetze finden und auf einer Karte anzeigen. Die Bewegungssensorik misst außerdem, ob eine Person gestürzt ist oder längere Zeit auf dem Boden liegt. Außerdem ist die Uhr mit einer SOS-Taste ausgestattet, über die der Träger Hilfe rufen kann. Zudem sind in der Uhr Name, Adresse, Blutgruppe und wichtige Informationen zu Medikamenten gespeichert.

5SmartwatchesSony
4 von 9

Sony hat eine der ersten Smartphones am Arm herausgebracht. Auf der CES in Las Vegas legten die Asiaten Anfang des Jahres mit einem wasserfesten Modell nach.

6Datenarmband Sony
5 von 9

Sony Mobile Communications-Präsident, Kunimasa Suzuki, präsentierte in Las Vegas das Datenarmband „Core“. Das kleine Gadget überwacht quasi das gesamte Leben des Trägers.

7 Core
6 von 9

Das „Core“ speichert unterschiedliche Lebensgewohnheiten auf einer Android-App namens Lifelog. Gemeint sind die Schritte, die am Tag gegangen werden, die Zeit des Musikhörens, die Schlafstunden und so weiter. Lifelog wandelt die Daten, die per Funk an die App übertragen werden, in Grafiken und Tabellen um.

8Lifeband Touch
7 von 9

LG hat das "Lifeband Touch" im Programm. Der Fitness-Tracker misst zum Beispiel die tägliche Bewegung und die Kalorien, die am Tag konsumiert wurden. Die Informationen werden sowohl auf einer speziell programmierten App angezeigt, als auch auf dem Armband selbst.

  • dpa
Startseite
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%