Versicherungen
Ergos Maßnahmen für saubere Sitten im Konzern

Das Image der Ergo-Gruppe hat durch die Sex-Reise ihrer Vertreter gelitten. In einer internen Präsentation stellt der Vorstand vor, was er unternehmen will, um den Ruf wieder aufzubessern. Wir dokumentieren das Papier.
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Die Sex-Reise von Vertretern der Ergo-Gruppe in das Gellert-Bad in Budapest hat das Image des Konzerns beschädigt. In einer internen Präsentation stellt der Vorstand seinem Aufsichtsrat vor, was er unternehmen will, um den Ruf wieder aufzubessern. „Die Maßnahmen zeigen: Wir lernen aus Fehlern“ heißt es in dem 5-Punkte-Programm vom 8. Juni 2011.

Ergo will demnach 83.000 Euro an ein Frauenhaus spenden. Für Bonusreisen gelten ab sofort strengere Regeln. Und: Ergo schaltet eine Hotline für anonyme Hinweise auf Fehlverhalten.

Das Handelsblatt stellt das komplette Maßnahmenpaket zur Information und zur Diskussion ins Netz.

Ergo Vorstandspapier pdf

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Für Fragen und Anregungen erreichen sie die Redaktion unter hb.ergo@handelblatt.com

Kommentare zu " Versicherungen: Ergos Maßnahmen für saubere Sitten im Konzern"

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  • Wenn die Ergo denkt, dass eine Spende in Höhe der Incentive-Reise sowie eine Wiedergutmachung des Steuerschadens ausreicht, um den Imageschaden bei den Kunden und potentiellen Kunden wieder auszubügeln, dann haben die Vorstände wahrscheinlich sogar recht. Doch wer zahlt die Spende in Höhe von 83.000 Euro? Sicherlich die Kunden mit ihren schwer verdientem Geld, welches sie jeden Monat in unrentable Lebens- und Rentenversicherungen stecken.
    Sicher regen sich einige Verbraucher über die aktuellen Skandale der Versicherungsgruppe auf, doch im Abschlussverhalten der Kunden spiegelt sich das nicht wider, wie die interne E-Mail von Herrn Oletzky, Vorstandsvorsitzender der Ergo, belegt. Hier kann nur an dem gesunden Menschenverstand appelliert werden, dass die Verbraucher endlich Konsequenzen aus dem Handeln ziehen und eben keine Verträge bei dieser Versicherungsgruppe mehr abschließen und vorhandene stornieren.

  • dachte die hätten schon an ein Frauenhaus in Budapest gesponsert. Oder habe ich etwas nicht mitbekommen??!

  • Wer bezahlt denn nun die Spende an das Frauenhaus?Vermutlich wieder die Versicherten durch Kürzung der Überschussbeteiligung. Die Versicherungswirtschaft sollte einem Vertreter eine angemessene Provision zahlen und auf jegliche Sondervergütung für das angebliche Verkaufstalent verzichten. Häufig genug wird hierdurch an den Bedürfnissen der Menschen vorbei verkauft.

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