Versicherungen Milliarden für Allianz-Beteiligung

Im Oktober vergangenen Jahres beteiligte sich die Allianz am US-Versicherer Hartford Financial. Die Finanzkrise macht Hartford arg zu schaffen, aus dem US Programm zur Bankenrettung sollen 2,4 Milliarden Euro fließen. Was das für Hartford und die Allianz bedeutet.

NEW YORK. Eine Allianz-Beteiligung im Schlingerkurs: Der US-Versicherer Hartford Financial will mit einer milliardenschweren Hilfszahlung der US-Regierung und einer Kapitalerhöhung wieder auf Kurs kommen. Hartford wolle 3,4 Mrd. Dollar (2,4 Mrd. Euro) aus dem US-Bankenrettungsprogramm TARP aufnehmen und mit der Ausgabe neuer Aktien zusätzlich 750 Mio. Dollar erlösen, teilte das Unternehmen, an dem der Münchner Versicherungskonzern Allianz beteiligt ist, am Freitag mit. Angesichts des weiter unsicheren Wirtschaftsumfelds seien die Gelder wichtig, um die Finanzkraft zu stärken und auf längere Sicht gut kapitalisiert zu bleiben, sagte der noch bis Ende des Jahres amtierende Hartford-Chef Ramani Ayer.

Die Allianz war im Oktober mit 2,5 Mrd. Dollar bei Hartford eingestiegen. Für 750 Mio. Dollar hatten die Münchner ein Aktienpaket von acht Prozent erworben, das Gros der Summe ging in Hartford-Anleihen. Da mit der Kapitalerhöhung der Allianz-Anteil verwässert wird, hat die deutsche Assekuranz eine Ausgleichszahlung von 200 Mio. Dollar vereinbart und darf die Schuldverschreibungen in den nächsten zehn Jahren in Hartford-Aktien umtauschen. Bislang waren sieben Jahre vereinbart. 2008 hatte der Hartford einen Verlust von 2,75 Mrd. Dollar verbucht.

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