Versicherungskonzern
Den USA gehört nur noch gut die Hälfte von AIG

Die USA haben sich weiter aus dem Versicherungskonzern AIG zurückgezogen. Nach Fehlspekulationen war der Staat dem verschuldeten Unternehmen zu Hilfe geeilt - und hielt dann 92 Prozent. Jetzt sind es nur noch 53 Prozent.
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New YorkDie USA haben ihren Anteil am staatlich gestützten Versicherungskonzern AIG auf 53 Prozent reduziert. Das Unternehmen erklärte am Mittwoch, der Staat habe den angekündigten Verkauf eines großen Aktienpakets abgeschlossen. Insgesamt nahm das federführende Finanzministerium am Ende 5,75 Milliarden Dollar (4,65 Mrd Euro) ein.

AIG war einst Primus unter den Versicherern. Fehlspekulationen auf dem US-Häusermarkt brachten den Konzern jedoch an den Rand des Ruins. Der Staat sprang mit einem Rettungspaket über 182 Milliarden Dollar ein. Es war die teuerste Rettungsaktion während der Finanzkrise.

AIG hat die Schulden mittlerweile großteils getilgt. Zu Beginn hatten die USA einen Anteil von 92 Prozent an dem Versicherer gehalten. Nachdem AIG Schulden abgebaut hatte, hatte sich der Anteil allmählich reduziert. Vor dem aktuellen Aktienverkauf lag er bei 61 Prozent.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Nun ja, soweit, so gut. Und wie verhält sich das mit dem Verkauf, bzw. dem Erlös aus der Platzierung der ersten 31% (92-31=62)? Ist da auch von einem gleichen Erlös auszugehen? Wer weiß da mehr?

  • Rettungspaket 182 Mrd Dollar Anteil an AIG 92%
    Verkauf eines Anteils von (61-53)% = 8% brachte dem Staat 5,75 Mrd Dollar ein.

    Rechnet man mal hoch (92/8)*5,75 = 66,125 Mrd Dollar

    Das Rettungspaket scheinst sich ja gelohnt zu haben. Die Steuerzahler werden gerade mal mit 115,875 Mrd Dollar belastet. (fast ein schnäppchen *hust*)

  • Es wäre an dieser Stelle einmal interessant zu erfahren, wieviel diese Rettungsaktion den US-Steuerzahler zwischenzeitlich gekostet hat, bzw. ob durch die Aktienplatzierungen dem Steuerzahler mittlerweile ein Gewinn zugeflossen ist.

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