Versicherungstochter
RBS verkauft weitere Direct-Line-Anteile

Die Royal Bank of Scotland schlägt weitere Anteile am Versicherer Direct Line los. Dabei profitiert sie von gestiegenen Kursen. Der Aktienverkauf wird in den nächsten Monaten weitergehen.
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LondonDie verstaatlichte Royal Bank of Scotland treibt den Verkauf ihrer Versicherungstochter Direct Line voran. Die britische Bank will mindestens weitere 15,3 Prozent an dem Kfz-Versicherer an institutionelle Investoren veräußern, teilte RBS am Dienstag mit. Bei dem Geschäft profitiert das Geldhaus davon, dass der Kurs von Direct Line seit dessen Börsengang im vergangenen Jahr um mehr als 20 Prozent gestiegen ist.

Das angebotene Paket von knapp 230 Millionen Aktien würde RBS zum gegenwärtigen Kurs umgerechnet rund 552 Millionen Euro (482 Millionen Pfund) in die Kassen spülen. RBS muss die Firma auf Druck der EU-Kommission verkaufen, nachdem die Bank in der Finanzkrise vom Staat gerettet worden war.

Wenn alle angebotenen Papiere verkauft würden, bliebe RBS den Angaben zufolge noch ein Direct-Line-Anteil von 49,99 Prozent. Im Oktober hatte RBS fast ein Drittel der Aktien an die Börse gebracht. Bis Ende 2013 müssen mehr als 50 Prozent, bis Ende 2014 der Rest verkauft sein. Direct Line ist auch in Deutschland vertreten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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