Verstaatlichtes Finanzhaus
Royal Bank of Scotland bekommt neuen Chef

Laut einem Medienbericht hat die RBS einen Nachfolger für ihren kürzlich abgetretenen Chef gefunden. Demnach würde der Leiter des Privatkundengeschäfts Ross McEwan die Bank durch die erneute Privatisierung begleiten.
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BangaloreDie verstaatlichte Royal Bank of Scotland (RBS) ist bei der Suche nach einem neuen Chef offenbar fündig geworden. Das britische Geldhaus wolle den Leiter des Privatkundengeschäfts, Ross McEwan, zum Konzernlenker ernennen, berichtete die "Financial Times" (FT) am Mittwoch unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Der Neuseeländer solle damit die Nachfolge von Chef Stephen Hester antreten, von dem sich das Finanzinstitut im vergangenen Monat getrennt hatte. Die Bank führe derzeit Verhandlungen mit den Behörden über die Personalie, die zustimmungspflichtig ist. RBS wollte den Bericht nicht kommentieren.

Hester führte das Institut seit fünf Jahren. Auf dem Höhepunkt der Finanz- und Bankenkrise 2008 hatte die britische Regierung 45,8 Milliarden Pfund in die RBS gepumpt, um einen Kollaps zu verhindern, und hält 81 Prozent der Anteile. Die Bank will ihre Restrukturierung im kommenden Jahr abschließen, um damit den Weg für einen Ausstieg des Staats zu ebnen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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