Verstöße gegen Anti-Terror-Sanktionen
UBS zahlt 1,7 Millionen Dollar an US-Behörden

Mehr als 220 Transaktionen für einen Kunden, der auf der Anti-Terror-Liste der USA stand, soll die Schweizer Großbank UBS ausgeführt haben. Doch die Ermittlungen wurden jetzt eingestellt – gegen 1,7 Millionen Dollar.
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WashingtonZur Einstellung von Ermittlungen wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Anti-Terror-Sanktionen zahlt die Schweizer Großbank 1,7 Millionen Dollar (1,5 Millionen Euro) an die US-Behörden. Das gab das US-Finanzministerium am Donnerstag in Washington bekannt.

Der UBS war vorgeworfen worden, zwischen 2008 und 2013 mehr als 220 Transaktionen im Wert von 2,5 Millionen Dollar für einen Kunden ausgeführt zu haben, der auf der Anti-Terror-Liste der USA geführt wurde. Der Name des Kunden wurde nicht genannt.

Das betreffende Konto wurde den Angaben zufolge Anfang der 90er Jahre eröffnet. Der Kontoinhaber wurde 2001 von den USA auf die Anti-Terror-Liste gesetzt. Mit der Zahlung von 1,7 Millionen Dollar entgeht die UBS rechtlichen Schritten in diesem Fall. Die US-Behörden bescheinigten der Großbank, "umfangreich" mit den Ermittlern kooperiert zu haben.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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