Vertrauensverlust
Griechenlands Banken bluten langsam aus

Die Griechen haben innerhalb von zwei Jahren ein Fünftel ihrer Einlagen bei den Banken abgezogen – insgesamt rund 38 Milliarden Euro. Das könnte zum Ruin der Institute führen.
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AthenIrene arbeitet in einem Risikojob. Sie ist Bankerin. In Griechenland. Das sagt eigentlich alles in diesen Tagen. „Was ich derzeit empfinde, kann ich mit einem einzigen Worte beschreiben: Unsicherheit“, sagt die 37-Jährige, während sie hinter dem Schreibtisch einer Athener Filiale der zweitgrößten Bank des Landes, Alpha Bank, sitzt. „Das geht nicht nur mir so, sondern all meinen Kollegen – genauso wie den Kunden.“

Jeden Tag fragen Kunden Irene um Rat, weil sie nicht wissen, was sie angesichts Finanzkrise mit ihrem Geld tun sollen. Für die Bankangestellte ist das jedes Mal ein Balanceakt: Im Interesse ihres Arbeitgebers muss die Verunsicherte Sicherheit vermitteln – und will andererseits auch keine falschen Ratschläge geben.

Die Griechen spüren die Probleme ihrer Finanzbranche. Private Haushalte haben innerhalb von zwei Jahren netto ein Fünftel der gesamten Einlagensumme bei griechischen Banken abgezogen – 38 Milliarden Euro. Das verstärkt wiederum die Kapitalnöte der Finanzinstitute. „Wir bluten jeden Tag“, sagt ein Bankchef. Und ein Finanzexperte des Wirtschaftsministeriums, der anonym bleiben möchte, sagt: „Was Griechenland erlebt, ist ein stiller Bank Run.“ Keine Schlangen vor den Automaten, keine Massenpanik, aber Kapitalflucht. Jeden Tag ein bisschen.

Den Instituten in Griechenland geht es schlecht, sehr schlecht. „An sich haben sich die Banken in der Finanzkrise lange gut gehalten. Sie hatten keine toxischen verbrieften Wertpapiere, trotz hoher Arbeitslosigkeit die notleidenden Kredite unter Kontrolle gehalten, aber jetzt sind die Staatsanleihen ein Problem“, sagt Börsenhändler Andreas Kontogouris.

30 Milliarden Euro, schätzt die europäische Bankenaufsicht, brauchen die griechischen Finanzinstitute, um die für kommendes Jahr geforderten Kapitalpuffer zu erlangen – so viel wie kein anderer Bankensektor in der Eurozone. Dabei ist es für die Griechen noch viel schwieriger als für ihre Konkurrenten aus anderen Euroländern, sich privates Kapital zu besorgen. Im vierten Jahr der Rezession belasten zudem Firmenpleiten die Kreditbücher der Institute. Erste Schätzungen beziffern den Abschreibebedarf der Athener Banken auf notleidende Kredite in den kommenden drei Jahren auf bis zu zehn Milliarden Euro.

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Wackelige Banken hemmen die griechische Volkswirtschaft

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  • „Der Staat hat das Geld in GR ausgegeben. Aber Geld verschwindet nicht. Des einen Ausgabe ist des nächsten Einnahme. Wo ist das Geld jetzt?“

    GR wird von 750.000 uneffektiven, korrupten und hochbezahlten Beamten verwaltet. Dazu kommt noch Fakelaki, das dem Volk abgepresst wird. Wir in DE haben 1,5 Mio. Beamte, dafür 10mal so viel Bürger.
    Ein Pförtner geht schon mal mit 5000 Euro nach Hause, ohne Zulagen für pünktliches Erscheinen und so.

    Noch vor einem Jahr prahlte Griechenlands Finanzminister damit, dass es in ganz Europa kein anderes Land gibt, mit einer solch hohen Dichte an Porsche Cayennes, als in seinem.
    Kaufpreis ab 140.000 Euro und die 500PS werden nicht mit Wasser befeuert. Für einen Satz Reifen lebt bei uns in DE eine Hartz 4 Familie ein ganzes Jahr.
    Alles gekauft auf Pump natürlich. Jetzt dürfen wir auch noch die Kredite selbst zurückzahlen. Also haben wir alles verschenkt. Das war unser viel gepriesener Aufschwung. Ein Aufschwung auf PUMP, eine Fata-Morgana.
    Sämtliche Griechenlandhilfen, die seit Mai 2010 gewährt wurden, fließen umgehend in die Kreditrückzahlung der deutschen und französischen Banken. Sonst wären die schon längst überpleite. Das soll verhindert werden und sonst nix!!
    Und weshalb sollte der Griechische Staat einen Teil seiner uneffektiven Beamten entlassen, wenn doch sowieso Geld aus Deutschland/den Bankenrettungsschirmen kommt, wo auch noch ein paar Milliardchen für die Beamten übrig bleiben, damit die nach wie vor ..

    Die normalen Arbeiter, Angestellte, Freiberufler und Selbständige sind die Dummen – in Griechenland und bei uns! Und warum lassen wir uns das alles widerstandslos gefallen? Eigentlich selber schuld, gell. Damit rechnet Merkel und Co. Sonst würden die nicht jeden Tag Hochverrat begehen.

  • Griechen bunkern 200 Milliarden Euro auf Konten in der Schweiz. Dann gibt es noch Liechtenstein ... die Cayman Inseln usw.

    Nonnen mit Geldkoffern am Flughafen erwischt ...
    Renommierte griechische Zeitungen berichten, wie sogar Nonnen, Priester und Arbeitslose am Flughafen mit Koffern voller Euro erwischt wurden.

    http://www.bild.de/politik/ausland/griechenland-krise/griechen-bunkern-200-milliarden-20524384.bild.html

    Bei den 38 Milliarden Euro, die man aus dem Artikel entnehmen kann, handelt es sich wahrscheinlich nur um eine einzige Bank, scheint mir so.

  • Was hat man eigentlich anderes erwartet?
    Aus Jux und Tollerei heben die Griechen bestimmt nicht ihr
    Erspartes ab, was sie sicherlich zum Überleben brauchen.
    Am Ende bleiben auch noch die Gelder des Rettungsschirms
    in den Depots liegen, weil man keine Banken Ansprechpart-
    ner mehr hat, an die die Gelder fließen und von denen
    die griech. Wirtschaft keinen Cent sieht, weil nur die
    Gläubiger gerettet werden.
    Wo das noch hinführen wird, dazu braucht man bestimmt
    keine hellseherischen Gaben zu haben. Nordafrika liefert
    im Moment lebhaften Anschauungsunterricht!!!

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