Vorstandschef Jaschinski sieht sich bestätigt: Landesbank Baden-Württemberg gelingt Gewinnsprung

Vorstandschef Jaschinski sieht sich bestätigt
Landesbank Baden-Württemberg gelingt Gewinnsprung

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat im vergangenen Geschäftsjahr erneut Ertragsstärke bewiesen. Nach eigenen Angaben stieg der Jahresüberschuss im Konzern trotz der schwachen Konjunkturlage auf rund 500 Mill. Euro, entsprechend einem Plus von 37,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

pk HB FRANKFURT/M. Die Erträge stammten aus den „stabilen Geschäftsfeldern Privatkunden-, Mittelstands- und Kapitalmarktgeschäft“, erläuterte der neue Vorstandsvorsitzende Siegfried Jaschinski. Die LBBW profitiere von dem „optimal zugeschnittenen Geschäftsmodell“, ergänzte der Vorstandsvorsitzende.

Die LBBW verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Landesbanken über einen breiten, direkten Zugang zu Privat- und Mittelstandskunden. Gleichzeitig hat sie eine starke Position im internationalen Kapitalmarktgeschäft. Nach der Integration der BW Bank und der Übernahme der Landesbank Rheinland-Pfalz im Jahr 2004 ist die LBBW mittlerweile zur viertgrößten Bank in Deutschland mit einer Bilanzsumme von gut 400 Mrd. Euro aufgestiegen. Über ein Modell des „Leistungsverbunds“ zwischen Landesbank und Sparkassen sollen nach dem Wegfall der staatlichen Ausfallgarantien Mitte 2005 zusätzliche Kosten- und Ertragsvorteile erzielt werden.

Maßgebliche Ertragsquelle der LBBW stelle unverändert der Zinsüberschuss dar, der sich im Geschäftsjahr 2004 um 6,4 Prozent auf rund zwei Mrd. Euro erhöht habe, teilte die Bank gestern mit. Das Provisionsergebnis sei um 8,6 Prozent auf 388 Mill. Euro gestiegen. Die Verwaltungsaufwendungen nahmen dagegen nur moderat um 2,4 Prozent zu. „Um den Konzern weiterhin in der Erfolgsspur zu halten, haben wir in den vergangenen Jahren an der einen oder anderen Stelle auf die Kostenbremse treten müssen“, sagte Jaschinski.

Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge konnte im LBBW-Konzern um 5,3 Prozent auf rund 1,6 Mrd. Euro gesteigert werden. Bei unverändert strengen und konservativen Maßstäben in der Kreditvergabe habe sich bei der Risikovorsorge eine Entlastung um 7,8 Prozent auf 527 Mill. Euro ergeben. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit liege demzufolge mit etwa 1,1 Mrd. Euro um 13,4 Prozent über dem Betriebsergebnis des Jahres 2003. Die endgültigen Bilanz- und Geschäftszahlen veröffentlichen die Stuttgarter am 12. April.

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